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Besser für das Herz?

Eine klinische Studie aus dem Herbst 2012 weist daraufhin, dass die elektrische Zigarette negativen Einfluss auf die Lunge haben könnte. Dafür scheint sie aber nicht das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten sowie Krebserkrankungen zu provozieren.

Wir hatten es geahnt

Diese aktuelle Studie zur gesundheitlichen Verträglichkeit der E-Zigarette erfreut uns Dampfer. Sicherlich wissen wir, dass auch der Genuss der elektrischen Zigarette nicht gefahrlos ist. Sie scheint jedoch die bessere Alternative zur herkömmlichen Nikotinzigarette zu sein. Dies hatten wir schon lange geahnt und einige haben es auch gewusst. Zudem gab es bereits einige wissenschaftliche Untersuchungen, die darauf hingedeutet haben. Von Kritikern sind diese Studien jedoch immer wieder anders ausgelegt worden.

Lungenschäden bleiben vermutlich bestehen

In der Studie der Universität von Athen maßen die Forscher den Atemwiderstand von 32 Studienteilnehmern. Sie haben dabei beobachtet, dass nach dem Konsum einer elektrischen Zigarette der Atemwiderstand der Testpersonen stark anstieg und für circa 10 Minuten auf dem Level verharrte. Bei Nichtrauchern erhöhte sich der Wert von circa 182 % auf 206 %. Bei Raucher mit einer standardmäßigen Lungenfunktion von 176 % auf 220 %. Aus diesen Ergebnissen machten Kritiker der E-Zigarette, dass die elektronische Variante kein probates Mittel zur Rauchentwöhnung wäre. Auch wäre sie dadurch nicht die bessere Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Dies ist jedoch etwas widersprüchlich, wenn sich den weiteren Ergebnissen der Studie gewidmet wird.

E-Zigaretten vermutlich weniger schädlich

Das Rauchen hat nicht nur Einfluss auf die Lunge. Auch Krebserkrankungen können durch den starken Konsum von konventionellen Nikotinzigaretten provoziert werden. Gleiches zählt für zahlreiche Gefäß- und Herzkrankheiten. Die Forscher der griechischen Studie fanden heraus, dass diesbezüglich die E-Zigarette deutlich weniger schädlich für den Organismus ist. Auf das Herz scheint die elektrische Zigarette gar keinen Einfluss zu nehmen. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde die Funktion des Herzens von 22 Dampfern mit der von 20 Tabakrauchern verglichen. Alle Teilnehmer der beiden Testgruppen rauchen täglich. Nach dem Rauchen der Nikotinzigarette kam es zu deutlichen Verschlechterungen der Herzleistung bei den Rauchern. So stieg der Blutdruck an und die Herzfrequenz steigerte sich ebenfalls. Nach einem siebenminütigen Dampfen einer elektrischen Zigarette stellten die Forscher bei dieser Testgruppe nur einen leicht erhöhten Blutdruck fest. Dieses Ergebnis sei für die Wissenschaftler nur wenig überraschend. So hätte die elektronische Zigarette den Vorzug, dass sie außer Nikotin keine anderen belastenden Chemikalien enthalten würde. Sollten gelegentlich doch Stoffe wie Formaldehyd vorhanden sein, so wären sie in sehr niedrigen Konzentrationen vertreten. Wer diese Ergebnisse berücksichtigt, kann nur zu einer Schlussfolgerung kommen: Die E-Zigarette ist besser gesundheitlich verträglich als die herkömmliche Nikotinzigarette.

Die Geschichte der e-Zigarette

Je nach Art der Betrachtung reicht die Geschichte der e-Zigarette einige Jahre oder mehrere Jahrzehnte zurück. Es war im Jahr 1963, als sich Herbert A. Gilbert ein Gerät patentieren ließ, welches den Tabak und das Papier der traditionellen Zigarette durch erhitzte und aromatisierte Luft ersetzte. Fünf Jahre später kontaktierten zwar verschiedene Firmen den cleveren Erfinder, doch keines der Projekte wurde jemals umgesetzt. Ob dies an den uninteressanten Angeboten der verschiedenen Firmen lag, ist heute schwer zu beurteilen. Mit Sicherheit kann jedoch gesagt werden, dass sich die Vermarktung von Gilberts Erfindung zu jener Zeit äußerst schwierig gestaltet hätte, da Rauchen damals bei Weitem nicht so kritisiert wurde, wie es heute der Fall ist.

Der chinesische Apotheker Hon Lik gilt im Allgemeinen als Erfinder der modernen e-Zigarette und dies ist nicht zuletzt dem richtigen Timing zu verdanken. Der 52-jährige Raucher sah sich mit den tödlichen Folgen der Angewohnheit konfrontiert, als sein Vater an Lungenkrebs verstarb. Dies gab ihm im Jahr 2000 in Peking die Idee piezoelektrische und Ultraschall erzeugende Elemente zu nutzen, um eine Flüssigkeit verdampfen zu lassen, die sich in einem unter Druck stehenden Behälter befindet. Diese in Nikotin und eine Propylen-Glykol-Lösung getränkte Flüssigkeit erzeugt ein rauchähnliches Ergebnis, das eingeatmet werden kann – ähnlich der Nebelmaschinen, welche in Diskotheken Einsatz finden. Sein Ziel war es, eine Methode zu entwickeln, mit der Raucher weiterhin Nikotin einatmen können, ohne sich den anderen schädlichen Bestandteilen auszusetzen, welche in traditionellen Tabakzigaretten zu finden sind.

Seine Erfindung kam erstmalig im Mai 2004 auf den chinesischen Markt und wurde als Mittel angepriesen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Bevor die Firma Ruyan im Jahr 2007 das erste internationale Patent erhielt, exportierte sie bereits seit 2005 in andere Länder. Schon 2006 tauchten die ersten e-Zigaretten in Europa auf.

Doch der Export, das Patent und die rasche Verbreitung blieben nicht ohne rechtliche Konsequenzen. Im September 2008 verbot es die Weltgesundheitsorganisation, die elektronische Zigarette als Rauchersatz zu beschreiben oder damit zu werben. Die WHO verzichtete jedoch darauf, positive oder negative Aspekte der e-Zigarette zu bestimmen. Erst später im selben Jahr erschien in Neuseeland die erste Studie, die zeigte, dass die Erfindung keine gefährlichen Chemikalien enthielt.

Nichts desto trotz entschieden mehrere US-Staaten im darauffolgenden Jahr die Verbreitung und Werbung der e-Zigarette zu verbieten. Bis in das Jahr 2011 bekämpften sich nationale Gesundheitsorganisationen und Hersteller von e-Zigaretten in Presse als auch vor Gericht, was sicherlich nicht zuletzt einer starken Tabak-Lobby in vielen südamerikanischen Ländern, aber auch in den USA, zu verdanken ist. Doch mit dem Erscheinen einer weiteren Studie, diesmal einer amerikanischen Studie in Präventivmedizin, verloren viele Kritiker ihren festen Halt. Die Studie bestätigte, dass elektronische Zigaretten ein vielversprechendes Mittel seien, um Rauchern über einen Zeitraum von rund sechs Monaten zu helfen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Seit 2011 kann damit gleichzeitig ein weltweiter Aufschwung in der Verbreitung von e-Zigaretten beobachtet werden. In Deutschland gibt es derzeit rund 1,2 Millionen Nutzer der elektronischen Zigarette.

Die e-Zigarette disktuiert

Wer über die Vor- und Nachteile elektronischer Zigaretten diskutiert, kommt früher oder später zur Thematik der vielfältigen Geschmacksrichtungen, in denen die Liquids (Verdampfstoffe) der e-Zigarette erhältlich sind. Sicherlich werden nur wenige Menschen die Vielfalt an sich als Nachteil deklarieren, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch häufig wird dem Liquid nachgesagt, mit viel Chemie und unbekannten Inhaltsstoffen aufzuwarten. Ursprung dieses Mythos‘ ist wohl die Herkunft der ersten Liquids aus China, was viele Kritiker schnell zu Vorurteilen in Sachen Qualität verleitete. Tatsache ist jedoch, dass die Liquids dank immer umfassenderer Gesetze klar deklariert werden müssen und folgende drei Inhaltsstoffe enthalten: Nikotin, Aroma und Verdünner.

Nikotin ist jener Bestandteil traditioneller Zigaretten, der zur Abhängigkeit führt. Dass elektronische Zigaretten dennoch häufig eingesetzt werden, um sich das Rauchen abzugewöhnen, liegt daran, dass Liquids mit unterschiedlichem Nikotingehalt erworben werden können und sogar gänzlich ohne Nikotin hergestellt werden. Elektronische nikotinfreie Zigaretten werden mit 0 mg Nikotin verkauft und am anderen Ende der Skala befinden sich extra starke elektrische Zigaretten, die zwischen 24 – 48 mg Nikotin variieren. Die Menge an Nikotin ist von Bedeutung, wenn die Kartusche aufgefüllt werden muss oder wenn man seine Nikotinaufnahme senken möchte.

In natürlicher Form entsteht Nikotin in Tabakblättern und wird beim Anzünden einer Zigarette freigelassen. Das Nikotin der e-Zigarette wird in den meisten Fällen jedoch nicht durch Verbrennung gewonnen, sondern indem es durch mechanische und chemische Behandlung den Tabakblättern entzogen wird, um dann unter strengen Reinheitsstandards aus einer Lösung destilliert zu werden. Indem keine Verbrennung stattfindet, wird auch die Freilassung giftiger Bestandteile in Tabakblättern verhindert, welche bei traditionellen Zigaretten mit eingeatmet werden.

Aroma ist nun jener Bestandteil der e-Zigarette, der dem ganzen elektronischen Erlebnis seinen Charakter einer echten Erfahrung verleiht. Da das aus dem Destillierungsprozess gewonnene Nikotin gänzlich geschmacklos ist, muss der e-Zigarette Tabakaroma zugefügt werden. Heutzutage gibt es die verschiedensten Aromen, von Apfel bis Zitrone ist alles dabei.

Das Verdünnungsmittel in elektronischen Zigaretten erfüllt zwei Aufgaben. Auf der einen Seite dient es dazu die Mischung von Nikotin und Aroma entsprechend zu verdünnen und auf der anderen Seite ist es das Verdünnungsmittel, das für den einzuatmenden Dampf verantwortlich ist, der sowohl das Nikotin als auch das Aroma transportiert. Da „Verdünnungsmittel“ nun doch ein recht allgemeiner Begriff ist, kann man diesen in seine Bestandteile aufzuschlüsseln. Propylenglykol ist eine farblose süßliche Flüssigkeit, die die Grundlage für viele pharmazeutische Produkte bildet und häufig nur als Zusatzstoff E1520 bezeichnet wird. Pflanzliches Glyzerin ist ein Zusatzstoff in vielen Nahrungsmitteln, um das Endprodukt zu verdünnen. Es wird oft als E422 angegeben. Wasserhaltiges Glyzerin als dritter Bestandteil dient, wie auch Propylenglykol, dazu, der Flüssigkeit eine gewisse Zähe zu verleihen.

Besonders Allergiker dürfte es an dieser Stelle interessieren, dass mittlerweile einige Hersteller von Liquids auf pflanzliches Glyzerin in der Basis verzichten. Es gibt eine solche Vielzahl an Liquids, dass mittlerweile jedem Bedürfnis entsprochen werden kann, seien es Geschmack, Nikotinstärke oder eben Allergien.

Vorteile und Nachteile der E-Zigarette

Die E-Zigarette steht in stetigen Diskussionen. Trotzdem nimmt der Verkauf dieser Produkte weiterhin zu. Dies liegt an der intelligenten Funktionsweise der elektrischen Zigarette, die dem Konsumenten viele Vorzüge bietet. Sogar Wissenschaftler und Prominente machen sich für sie stark. Im Folgendem werden die Vorteile und Nachteile der E-Zigarette dargestellt.

Die vielen überzeugenden Vorteile der elektrischen Zigarette
keine Inhalierung von krebserregenden Stoffen
keine Geruchsbelästigung
deutlich preiswerter
Mitmenschen werden nicht durch die elektrische Zigarette belästigt
Nikotindosis kann nach und nach reduziert werden
besser für die Gesundheit als die herkömmliche Nikotinzigarette
schnellere Befriedigung vom Nikotinbedürfnis
keine Entwicklung von Asche
Verbesserung des Geschmacks- und Geruchssinns
kein Raucherhusten mehr
Kondition erhöht sich signifikant
keine Vergilbungen an Gardinen und Wänden sowie Nägeln und Zähnen
vielfältige Geschmacksrichtungen
ein Nachfüllen ist möglich
exzellenter Gesprächsöffner
spannendes Hobby
viele Designmöglichkeiten
mehr Freiheit

Diesen vielen Vorteile stehen nur wenigen Nachteilen gegenüber.
die wenigen Nachteile der E-Zigarette
zum Dampfen ist ein Akku erforderlich
größer als die konventionelle Zigarette
Handhabung muss geübt werden
unsichere rechtliche Einordnung

Kritiker haben es schwer, sich gegen diese Argumente zu wehren. Stattdessen werden uneindeutige Studien herangezogen, um die Interessen sowie deren dubiose Hintergründe zu verteidigen. Dies wird beispielsweise an der oft zitierten Studie zu dem Thema Nitrosamine deutlich.

Schädliche Nitrosamine in geringen Konzentrationen

Nitrosamine gehören zu der Klasse der giftigen Stickstoff-Oxidgemische. Sie entstehen beispielsweise bei der Verbrennung von Tabak. Wissenschaftler nehmen an, dass sie Krebskrankheiten provozieren können. In einigen manipulierten Nahrungsmitteln sind Nitrosamine enthalten. Dazu gehören unter anderem geräucherte Fischwaren und geräucherte Wurstwaren. Vor ein paar Jahren kam die Vermutung auf, dass die Liquids für die E-Zigarette auch Nitrosamine enthalten würden. Bis heute ist jedoch nie dargelegt worden, in welcher Höhe diese schädlichen Substanzen in den Flüssigkeiten für die elektrische Zigarette enthalten seien. Die Konzentration ist aber entscheidend. Nur aus dieser kann hergeleitet werden, ob eine Schädigung durch Nitrosamine möglich ist. Auf diese vagen Aussagen folgten somit weitere wissenschaftliche Studien. Diese offenbarten, dass in der elektrischen Zigarette der Nitrosaminwert sich unterhalb der Nachweisgrenze befindet. Zudem sei angemerkt, dass die Liquids für die elektrische Zigarette frei von den schädlichen Mikrostoffen Arsen, Chrom, Benzol und Teer sind. Nur wenn der Kunde es wünscht, ist in den Flüssigkeiten Nikotin enthalten.

Es ist bedauerlich, welcher Streit sich zwischen den Befürwortern und Kritikern der elektrischen Zigarette entwickelt hat. Die objektive Bewertung geht dabei verloren und erlaubt so keine realistische Einschätzung dieser neuen Form des Rauchens. Dies zeigt sich auch in den vielen Urteilen zur elektronischen Zigarette.

E-Zigarette vom Schulhof verbannt

Während viele Raucher heutzutage bereits auf die E-Zigarette schwören und ihre Glimmstängel gegen die elektrische Variante eingetauscht haben, wird nun an hessischen Schulen hart durchgegriffen.

Grundsätzlich handelt es sich bei der Auseinandersetzung zwischen Schule und E-Zigarettenraucher, nicht ausschließlich um Schüler. Es wurden vor allem Lehrer in die Schranken verwiesen. Denn während herkömmliche Tabak-Zigaretten, an der besagten hessischen Schule, bereits verboten waren, stiegen die Lehrer auf die E-Zigarette um. Doch auch dies wurde nun vom Gericht offiziell verboten. Ab sofort dürfen weder Schüler noch Lehrer auf dem Pausenhof und Schulgelände die elektrische Zigarette nutzen.

Am Gießener Verwaltungsgericht wurde der Fall verhandelt. Dabei hatte ein Schulleiter gegen die E Zigarettennutzung geklagt. Der Schulleiter hatte bereits zuvor die Nutzung auf dem Schulgelände untersagt. Gegenwind erhielt er von einem Lehrer, welcher aussagte, dass die EZigarette nicht unter das Nichtraucherschutz- und Schulgesetz fallen würde. Doch das Gießener Verwaltungsreicht bestätigte das Verbot des Schulleiters. Die Begründung zum Verbot lautete, dass das inhalieren durch die elektrische Zigarette ebenfalls im Sinne des Rauchens zu verstehen sei, und daher einen Verstoß gegen die Vorschrift darstelle.

Durch diese Entscheidung wurde nun wieder die lange gärende Diskussion aufgegriffen, ob das Rauchen der elektrischen Zigarette, tatsächlich dem Rauchen von herkömmlichen Tabak-Zigaretten gleich zu setzen ist. Dampfer der EZigarette wehren sich vehement dagegen, Nichtraucher hingegen sehen es als gleichwertig an.

Das Grundproblem ist, dass es innerhalb Deutschlands bisher noch keine einheitliche Lösung zum Thema Nichtraucherschutzgesetz und E-Zigarette gibt. Darüber hinaus ist die elektrische Zigarette noch nicht lange genug am Markt, als dass bestätigt werden könne, dass sie tatsächlich keine gesundheitlichen Auswirkungen auf den Dampfer und sein Umfeld selber hat. Was jedoch bereits von vielen Seiten klar ausgesagt wird ist, dass die elektrische Zigarette keinen unangenehmen Qualm abgibt und damit der Dampfer später auch nicht nach kaltem Zigarettenqualm riecht. Dies liegt in der technischen Begebenheit der E-Zigarette begründet. Diese wird über einen Verdampfer betrieben, welcher durch einen darunter liegenden Akku mit Strom versorgt wird. Drückt nun der Dampfer auf den Aktivierungsknopf, so entsteht Dampf. Dieser Dampf wird durch den Verdampfer erzeugt, welcher aus dem, in der elektrischen Zigarette enthaltenen Depot, eine geringe Menge Liquid erwärmt. Dieser Dampf wird dem Raucher dann zur Verfügung gestellt. Nach jedem Zug an der E Zigarette löst der Dampfer den Druck vom Knopf. So kann kein weiterer Dampf während der „Zugpause“ entstehen und abgeben werden. Durch den Dampf werden keine Stoffe wie Blausäure, Asche, Feinstaub oder Kohlenstoffmonoxid an den Raucher abgegeben. Jedoch gibt es die Liquids sowohl nikotinfrei wie auch in verschiedenen Stärken mit Nikotin angereichert.

Werbung für E Zigarette im Rennsport

Viele Jahre lang war Werbung für Tabak-Zigaretten absolut typisch im Rennsport. Ob Formel 1, oder auch im Motorradrennsport, die Werbung prangte für alle sichtbar auf den Fahrzeugen, der Kleidung und auch den Boxen der Rennfahrer. Auch heute noch ist ein Sponsoring im Rennsport für viele Rennfahrer selbstverständlich. Seit Jahren ist Tabakwerbung vor allem bei Ferrari und Ducati nicht mehr wegzudenken, und zählt hier schon zu einem klassischen Erscheinungsbild. Nur einer geht jetzt einen neuen Weg und macht ab sofort Werbung für die E-Zigarette.

Jorge Lorenzo, ein MotoGP Fahrer, wirbt nun für eine elektrische Zigarettenmarke. Damit gilt er als absoluter Vorreiter, was Werbung für die E Zigarette im Rennsport betrifft. Er habe sich dazu bewusst entschieden, verkündete der erst 25-jährige Fahrer. Der mallorquinische MotoGP-Weltmeister setzt damit ein klares Zeichen. Außerdem möchte er auch aufmerksam darauf machen, wie gesundheitsschädlich das rauchen von Tabak-Zigaretten und Tabakprodukten sei. Er selber sehe sich als „Aushängeschild gegen das echte Rauchen“.

Doch die E-Zigarette und der Rennfahrer haben eine tiefer gehende Mission. So erklärt Lorenzo, dass er mit dieser Aktion helfen möchte. Seine Hilfe richtet sich an Süchtige, welche durch seine Werbemaßnahme auf die E Zigarette aufmerksam gemacht werden sollen. Er möchte Raucher von Tabak-Zigaretten dazu ermuntern, zur E-Zigarette zu greifen. Die elektrische Zigarette gilt unter Raucherkreisen als eine Art Ersatz für herkömmliche Glimmstängel. Aus der E Zigarette steigt kein Rauch empor und sie verbrennt auch keinen Tabak, wodurch nicht die klassischen Giftstoffe entstehen, welche durch Tabak-Zigaretten beim rauchen abgegeben werden. Die elektrische Zigarette funktioniert mit einem Liquid, das nikotinfrei oder nikotinhaltig in verschiedenen Stärken verwendet werden kann. Der in der E Zigarette integrierte Verdampfer erhitzt das Liquid und stellt somit einen Dampf zur Inhalation dem Dampfer bereit. Dieser Dampf wird nur auf Knopfdruck erzeugt und abgegeben. Die Liquids sind in verschiedensten Geschmacksrichtungen erhältlich, welche das herkömmliche Tabaksortiment deutlich übersteigt. Denn hier werden auch Erdbeeraroma, Vanilleflavour oder sogar Kaffee, Minze oder fruchtige Cocktails als Aromaliquid angeboten.

Aktuell ist die Kampagne des Motorradprofis in den Ländern Portugal, Italien und natürlich seinem Heimatland Spanien zu sehen. Der Rennfahrer hat übrigens erklärt, dass er selber noch nie geraucht habe, aber durchaus wisse, welche Nebenwirkungen der Konsum von Tabak auf den Raucher haben könne. Ob und wie wirkungsvoll seine Idee sich umsetzen lässt, und in wie fern die Tabakindustrie nun reagieren wird, bleibt noch offen. Die MotoGP Saison hat gerade erst begonnen, doch sicherlich wird Lorenzo für viel Aufsehen sorgen. Sowohl wegen seiner Leistungen auf der Rennstrecke, aber auch aufgrund seiner neuen Verbindung zur E-Zigarette.

Das perfekte Zubehör für jeden Bedarf

Die E-Zigarette ist mittlerweile ein sehr weit verbreitetes Produkt. Auch im deutschsprachigen Raum ist sie sehr beliebt. Vor allem seit in Kraft treten des umfangreichen Nichtraucherschutzgesetzes und den zahlreichen Rauchverboten ist die elektrische Zigarette zu einer Art hochwertigen und beliebten Alternative zur Tabak-Zigarette geworden.

Neben den unterschiedlichen Modellen der E-Zigarette gibt es auch ein umfangreiches Sortiment an verschiedensten Waren im Bereich Zubehör. Dieses Segment umfasst vor allem den stark ausgeprägten Anteil an Liquids. Diese Liquids, auch Aromaliquids genannt, sind ein existentieller Bestandteil der E Zigarette. Ohne Liquid, kann die elektrische Zigarette nicht verwendet werden. Das Liquid wird im enthaltenen Verdampfer erwärmt, so dass der Raucher dann per Knopfdruck den Dampf für die Inhalation freisetzen kann. Die Auswahl an Liquids ist enorm. Neben den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen werden die Liquids auch in verschiedenen Nikotinstärken angeboten. Darüber hinaus ist Liquid auch geschmacksneutral sowie nikotinfrei im Handel erhältlich.

Ein weiterer Bereich des Zubehörs für die elektrische Zigarette ist das Segment der Ladegeräte. So werden zusätzlich zum mitgelieferten Netzteil auch weitere Lademöglichkeiten angeboten. Ob fürs Auto mit dem passenden Ladeadapter, oder als USB-Ladegerät für PC und Laptop, die elektrische Zigarette kann heutzutage überall und problemlos aufgeladen werden. Des weiteren gibt es Ersatzakkus, so dass jeder Dampfer sich auch hier entsprechend eindecken kann. Nicht immer ist die Möglichkeit gegeben, den leeren Akku der E-Zigarette direkt ans Stromnetz anzuschließen und damit zu laden. So ist es praktisch, wenn im Gepäck ein geladener Akku vorhanden ist, so dass dieser schnell und einfach den leeren Akku ersetzen kann.

Auch für den sicheren Transport und eine saubere Aufbewahrung ist mittlerweile gesorgt. Hier werden vielseitige Taschen, Boxen und Aufbewahrungsmöglichkeiten angeboten. Von einer einfachen Schutzhülle, über praktische Taschen, oder Boxen, in denen sogar neben der E-Zigarette auch noch Ersatzakkus, Liquidflaschen, Depots und Ladegeräte Platz finden, wird alles angeboten, was den Transport und die Aufbewahrung der elektrischen Zigarette vereinfacht und optimiert.

Wer auf der Suche nach Zubehör ist, findet vor allem im Internet in den zahlreichen Onlineshops eine hervorragende Auswahl an diversen Zubehörartikeln. Aber auch vor Ort kann es die Möglichkeit geben, in einem Ladengeschäft fündig zu werden. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass es einen Händler in der Nähe gibt, der elektrische Zigaretten sowie das passende Zubehör dazu anbietet. Ansonsten sollte lediglich darauf geachtet werden, dass das gewählte Zubehör auch tatsächlich zum Modell der E Zigarette passt, denn nicht immer passen alle Artikel aus dem Bereich Zubehör auch zu allen Ezigaretten-Modellen.

Europäische Kommission – Quer gedacht und Streit entfacht

Dass es immer wieder Streit um die E-Zigarette gibt, ist mittlerweile keine Sensation mehr. Täglich werden neue Nachrichten veröffentlicht, in denen Gerichte darüber entscheiden sollen, wer nun im Recht ist. Doch dies ist nicht so einfach. Generell warten sowohl Gegner wie auch Befürworter der elektrischen Zigarette auf eine allgemein gemeingültige und vor allem rechtschaffende Lösung von oberster Stelle. Wo darf die elektrische Zigarette geraucht werden? Und darf sie in Zukunft überhaupt noch öffentlich und in dem Ausmaße vertrieben werden, wie derzeit? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Europäische Kommission Anfang Februar 2013.

Schon während der Diskussion rund um das Thema E-Zigarette entfachte die Kommission einen erbitterten Streit. Der Auslöser dafür ist, dass die Kommission fordert, dass die Abgabe von nikotoinhaltigen Liquids begrenzt wird. Auch der Nikotingehalt soll limitiert werden. Der Vorschlag der Kommission beinhaltet konkrete Pläne zu dieser Begrenzung. Sollte die Idee in die Tat umgesetzt werden, würde dies für alle Dampfer bedeuten, dass die E-Zigarette als nikotinhaltiges Erzeugnis deklariert würde. Konkret veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag, in dem es um eine Revision der bestehenden Richtlinien für Erzeugnisse aus Tabak geht. Dabei ist interessant, das zum ersten Mal in der Geschichte der elektrischen Zigarette, diese in Bezug zu Tabakerzeugnissen gesetzt wird. Elektrische Zigaretten enthalten zwar keinen Tabak, sollen aber hier dennoch integriert werden, da es sich um ein mitunter nikotinhaltiges Produkt handle. Allein dies hat bereits jetzt schon die Gemüter der Dampfer erregt. Doch die Pläne werden noch konkreter.

Die Komission plant eine Limitierung. Diese Limitierung soll festlegen, dass die Verwender der E-Zigarette künftig je Verbrauchseinheit nur zwei Milligramm Nikotin erhalten. Dies soll als allgemeingültige Norm eingeführt werden. Die Maximalgrenze an Nikotin soll als Höchstkonzentration auf vier Milligramm je Milliliter normiert und damit begrenzt werden. Alle Produkte der E Zigarette, welche diese Menge übersteigen, sollen dann künftig unter das Arzneimittelgesetz fallen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass diese Produkte dann nur noch als Arzneimittel zugelassen werden könnten.

Der Versuch, endlich eine einheitliche Regelung zu finden, stößt auf harsche Kritik, denn wird davon ausgegangen, dass diese Regelung in Kraft tritt, würde die E Zigarette mit Entwöhungsprodukten gleichgesetzt. Die elektrische Zigarette dient jedoch nicht zur Rauchentwöhnung, sondern gilt als eine Alternative zu Tabak-Zigaretten. Ob sich die Kommission mit diesem Vorschlag durchsetzen wird, bleibt noch offen. Eines jedoch hat sie damit bereits erreicht: Gegner und Befürworter der elektrischen Zigarette liegen sich erneut in den Haaren und streiten weiter über die Deklaration der Produkte sowie der Zigarette selber.

Ist die E-Zigarette gefährlich?

Risiken, Nebenwirkungen, gesundheitliche Schäden, all das wird häufig im Kontext zur E-Zigarette diskutiert. Doch neben diesen Fragen, kursieren häufig auch schauderhafte Geschichten, welche technische Gefahren beschreiben, die von der elektrischen Zigarette ausgehen sollen. Wie gefährlich ist das Produkt wirklich und womit müssen Verbraucher rechnen, wenn sie die E Zigarette nutzen möchten?

Das Wichtigste vorab: Über gesundheitliche Auswirkungen, welche durch den Genuss der elektronischen Zigarette dem Dampfer gegenüber entstehen, kann bisher keine konkrete Aussage getroffen werden. Langzeitstudien fehlen bislang, um eindeutige Belege zu liefern. Jedoch wird von Seiten der Dampfer berichtet, dass sich schon nach kurzer Zeit der Geschmacks- und Geruchssinn verbessert haben soll. Auch werden durch die E Zigarette keine Stoffe wie Teer, Blausäure oder Feinstaub an den Dampfer und sein Umfeld abgegeben. Dennoch kann die E Zigarette mit nikotinhaltigen Liquids verwendet werden. Nikotin ist ein Nervengift und kann schnell abhängig machen. Daher ist die elektronische Zigarette auch nicht zur Rauchentwöhnung an sich geeignet, sondern gilt in Raucher- und Dampferkreisen als Alternative zu gewöhnlichen Tabak-Zigaretten.

Den gesundheitlichen Aspekt außer Betracht gelassen, gilt die E-Zigarette als sichere Rauchmethode. Sie besteht aus einem Verdampfer, einem Akku sowie einem Depot, in das das Liquid gegeben wird. Der Verdampfer wird über einen Knopf aktiviert und gibt nur während des Druckes auf den Knopf Dampf ab. Um den Dampf zu erzeugen, zieht der Verdampfer eine geringe Menge des Liquids aus dem Depot und erwärmt dieses. Durch den Akku wird der Verdampfer mit Strom versorgt. Natürlich kann auch hier, wie bei jedem technischen Gerät ein Verschleiß entstehen. Eine gründliche Wartung und Pflege des Gerätes ist also für eine reibungslose Funktion sehr wichtig.

Auch bei Defekten des Gerätes sollte dies nicht verwendet werden. In diesem Fall sollte der Verbraucher das Gerät entweder zur Reparatur einsenden, oder an den Händler vor Ort übergeben. Wichtig ist auch ein sorgfältiger Umgang, denn das Depot sollte immer ausreichend Liquid beinhalten, darf aber auch nicht überfüllt werden. Eine regelmäßige Reinigung fördert die Lebensdauer des Produktes und sorgt für einen vollen Geschmack des Dampfes, sofern ein aromatisiertes Liquid für die E-Zigarette verwendet wird.

Kritiker sehen jedoch eine Gefahr durch die Verwendung der elektrischen Zigarette gegeben. Die Liquids sind in verschiedenen Nikotinstärken erhältlich. Aus Sicht der Kritiker kann dies einen Konsum von Tabak-Zigaretten fördern. Nikotin kann abhängig machen. Und diese Sucht kann sich auf den Körper negativ auswirken. Dampfer jedoch sind von der elektrischen Zigarette begeistert. Sie ist handlich, praktisch und kann überall mit hingenommen werden. Da es kein allgemeingültiges Rauchverbot für die E-Zigarette gibt, kann diese auch, sofern kein konkretes Verbot gegeben ist, fast überall genutzt werden. Auch erzeugt sie keinen Qualm, da kein Tabak verbrannt wird. Das bedeutet, dass der Dampfer nach dem Genuss seiner elektronischen Zigarette nicht nach Rauch riecht und auch sein Umfeld nicht mit Qualm einnebelt.

Nikotinfrei Dampfen – Die E-Zigarette macht es möglich

Die elektrische Zigarette kann durch verschiedenen Liquids genossen werden. Der Dampf kann dabei unterschiedliche Geschmacksrichtungen an den Dampfer abgeben. Hier ist die Produktpalette besonders breit gefächert. Ob süß, fruchtig, herb oder minzig, hier ist alles erhältlich. Es gibt sogar Liquids, die untereinander gemischt werden können, so dass eine völlig neue und individuelle Geschmackskomposition entstehen kann.

Der Vorteil der E-Zigarette gegenüber Tabak-Zigaretten ist, dass die elektronische Variante auch nikotinfrei gedampft werden kann. Neben der Tatsache, dass die elektrische Zigarette nicht angezündet wird und dadurch keinen Qualm verbreitet, ist dies eine der großen Gründe, warum die elektrische Zigarette so viele Anhänger findet. Darüber hinaus kann die elektrische Zigarette mit nikotinfreien Liquids betrieben werden. Wer also den runden und aromatischen Geschmack der Liquids genießen möchte, hat mit der E-Zigarette die besten Möglichkeiten dazu. Dabei wird während dem Konsum des Dampfes kein süchtig machendes Nikotin an den Dampfer abgegeben. Die einzige Voraussetzung dazu ist, dass es sich tatsächlich um ein absolut nikotinfreies Liquid handelt.

Viele Raucher haben sich an das Ritual des Rauchens an sich einfach gewöhnt. Vor allem wer über Jahre hinweg geraucht hat, ist es gewohnt an etwas zu ziehen. Auch die Finger sind die Handbewegungen gewohnt und so kann es vorkommen, dass der eine oder andere Raucher auch nach der Entwöhnung von Tabak-Zigarette oder elektrischer Zigarette gerne dieses Ritual weiter führen möchte. Natürlich will er nicht wieder zu nikotinhaltigen Zigaretten oder Liquids greifen, da er ansonsten sicherlich wieder süchtig werden würde. Aus diesem Grunde nutzen viele ehemalige Raucher auch die E Zigarette um die Aromaliquids zu genießen. Dadurch können sie auch ihr liebgewonnenes Rauchritual weiter fortführen ohne direkt wieder vom Nikotin abhängig zu werden. Fakt ist jedoch auch, dass die elektrische Zigarette aufgrund der Begebenheit, dass sie mit nikotinhaltigen Liquids konsumiert werden kann, kein Mittel zur Entwöhnung darstellt. Sie ist mehr als eine Alternative zu Tabak-Zigaretten zu verstehen.

Oftmals kommen in ehemaligen Rauchern auch die Bedürfnisse nach einer Zigarette wieder hoch, wenn sie sich in einer Gruppe umgeben von Rauchern befinden. In diesem Fall kann die Lust darauf mit einer E-Zigarette, welche mit nikotinfreiem Liquid besetzt ist, schnell abgeholfen werden. Der ehemalige Raucher kann so den Bedarf nach einem Zug an der Zigarette ganz einfach stillen, ohne dass er Nikotin inhaliert und Gefahr läuft, erneut Raucher zu werden. Die E-Zigarette halt also vielerlei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten und ist sicherlich auch deswegen eines der beliebtesten Produkte des vergangenen Jahres.