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eventuelle Rauchentwöhnung mit der E-Zigarette

Rauchen kann tödlich sein. Dieser Spruch wird auf vielen Zigarettenschachteln abgebildet. Wenn man die Statistiken betrachtet, wird schnell klar, dass dies der Wahrheit entspricht. Der Tabakkonsum erhöht die Wahrscheinlichkeit für ein Krebsleiden oder für eine Gefäßkrankheit erheblich. Daher haben viele Raucher den Wunsch, endlich mit dem Tabakkonsum aufzuhören. Es fällt jedoch oftmals sehr schwer, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Denn Rauchen macht süchtig. Um auf die Zigarette zu verzichten, ist es notwendig, eine große Willensstärke zu beweisen. Viele Menschen sind dazu nicht in der Lage und selbst wenn man bereits über mehrere Monate hinweg nicht mehr geraucht hat, kann es zu Rückfällen kommen. Eine Methode, die den Ausstieg aus der Tabaksucht sehr einfach gestaltet, ist die E-Zigarette. Der Grundgedanke hierbei ist es, das Genussmittel der Zigarette durch ein anderes Genussmittel zu ersetzen, sodass der Raucher den Tabakrauch nicht mehr vermisst.

Die doppelte Abhängigkeit des Rauchers
Ein Raucher ist doppelt von der Zigarette abhängig. Zum einen entsteht eine körperliche Abhängigkeit. Der Tabakrauch enthält Nikotin. Dies ist eine Substanz, die stark süchtig macht. Wenn der Nikotinkonsum eingestellt wird, entstehen sehr unangenehme Nebenwirkungen. Diese körperliche Abhängigkeit kann jedoch relativ leicht mit den gewöhnlichen Rauchentwöhnungsmitteln überwunden werden. Außerdem verschwinden die Entzugserscheinungen bereits nach wenigen Wochen. Deutlich schwieriger ist es, die psychologische Abhängigkeit zu überwinden. Für den Raucher sind viele Lebenssituationen eng mit der Zigarette verbunden. Beispielsweise die Kaffeepause, ein gemütlicher Fernsehabend oder ein Besuch in der Disco oder der Kneipe kann beim Raucher ein starkes Bedürfnis nach Tabakrauch wecken, da diese Aktivitäten für ihn bislang stets mit dem Genuss der Zigarette verbunden waren. Aus diesem Grund fällt es vielen ehemaligen Rauchern auch noch nach Jahren schwer, auf dieses Genussmittel zu verzichten.

Die E-Zigarette hilft eventuell, beide Formen der Abhängigkeit zu überwinden
Die körperliche Abhängigkeit nach dem Nikotin ist mit verschiedenen Entwöhnungsmitteln leicht zu bekämpfen. Wenn der Raucher damit beginnt, auf die Zigarette zu verzichten, kann er beispielsweise mit einem Nikotinpflaster die Entzugserscheinungen bekämpfen. Die E-Zigarette verwendet ein Liquid, das verdampft wird und beim Raucher ein sehr ähnliches Empfinden auslöst wie Tabakrauch. Dieses Liquid kann mit Nikotin angereichert werden. Daher werden auch hier die Entzugserscheinungen verhindert. Die E-Zigarette hat allerdings noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie ist kein Entwöhnungsmittel, sondern ein Genussmittel. So kann der Raucher in allen Situationen, in denen er bislang eine Tabakzigarette rauchte, eine elektrische Zigarette verwenden. Dies hilft sehr gut dabei, die psychologische Abhängigkeit zu überwinden. Da die Anwendung der elektronischen Zigarette fast genauso verläuft wie bei einer Tabakzigarette, ist dieses Produkt sehr gut dazu geeignet, den Umstieg zu erleichtern. Zwar ist die elektrische Zigarette ebenfalls gesundheitsschädlich – zumindest wenn ein nikotinhaltiges Liquid verwendet wird – allerdings ist die gesundheitsschädigende Wirkung erheblich geringer als beim Tabakrauch. Daher sorgt der Umstieg für eine starke Verminderung der Gesundheitsgefahren.

Behauptungen rund um die E-Zigaretten

Um die E-Zigaretten ranken sich viele Gerüchte und Behauptungen. Sie tauchen immer wieder in den Streitgesprächen zwischen Politikern und Rechtsvertretern auf. Häufig sind die Motive hinter den Behauptungen sehr zweifelhaft. Die elektrische Zigarette ist ein Thema, bei dem große Interessenkonflikte offengelegt werden. Viele Verbraucher wissen nicht, wie sie welche Aussagen bewerten sollten. Ein Einblick in die Funktionsweise der E-Zigarette und ein Aufdecken der Tatsachen hinter den Behauptungen ist daher eine willkommene Hilfestellung. Diese finden Sie hier!

Zur Funktionsweise der E-Zigarette

Elektronische Zigaretten arbeiteten auf der Grundlage einer elektrothermischen Erhitzung von einer Flüssigkeit. Es entsteht also ein Verdampfungsvorgang. Dieser kann mit dem Verdampfen von Wasser in einer heißen Pfanne verglichen werden. Bei den elektrischen Zigaretten handelt es sich jedoch nicht um Wasserdampf, sondern bei ihnen wird ein Gemisch aus Glycerin und Propylenglycol verdampft. Diese Stoffe dienen ferner als Träger der Aromastoffe und des Nikotins, sofern welches enthalten ist. Die E-Zigarette selbst setzt sich aus den drei Einheiten Akku, Flüssigkeitstank oder Flüssigkeitsdepot und Verdampfereinheit zusammen. Die besondere Funktionsweise der E-Zigarette hat immer wieder für Konfusionen gesorgt. Häufig werden Dampfer mit den folgenden Behauptungen konfrontiert.

Behauptung 1: Das Nikotin in elektronischen Zigaretten provoziert Krebserkrankungen.
Dies ist nach bisherigen Studien nicht richtig. So entstehen die karzinogenen Elemente im Nikotin durch die Tabakverbrennung. Entfällt dieser Prozess wie bei der elektrischen Zigarette, entstehen auch keine krebserregenden Stoffe. Sonst wären auch Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis aus der Apotheke krebserregend. Diese sind in der Vergangenheit eingehend auf ihre Unbedenklichkeit geprüft worden.

Behauptung 2: Elektronische Zigaretten weisen schädliche Nitrosamine auf.
Diese Aussage ist als irreführend zu bewerten. So sind Nitrosamine in den elektrischen Zigaretten nachgewiesen worden, jedoch wurde bei den gängigen Veröffentlichungen verschwiegen, wie hoch ihr Wert gewesen ist. So zeigen sich die nachgewiesenen Nitrosamine in so geringen Konzentrationen, dass sie für die Gesundheit nicht sehr gefährlich sind. So weisen auch Räucherwaren wie beispielsweise einige Schinkensorten Nitrosamine auf.

Behauptung 3: Ein Passivrauchen von elektrischen Zigaretten ist bedenklich.
Diese Aussage ist bereits durch das Bundesinstitut für Risikobewertung widerlegt worden. Demnach ist eine maßgebliche Belastung der Luft in Innenräumen durch den Dampf der elektrischen Zigarette nicht zu erwarten. Dem schließen sich auch einige deutsche Mediziner der Lungenheilkunde an, zu denen der renommierte Professor Bernd Schönhofer am Klinikum Hannover gehört. Ferner ist Nikotin im Dampf der elektrischen Zigaretten nur so gering vorhanden, dass es keine Bedrohung für die Mitmenschen darstellt.

Behauptung 4: Propylenglycol zählt zu den schädlichen Reizgasen.
Diese Behauptung stimmt ebenfalls nicht. So ist Propylenglycol eine Substanz, welche teilweise in Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetika enthalten ist. Ferner ist diese Substanz in Inhalatoren für Asthmakranke der Trägerstoff. Daher hat die Pharmazie bereits durch viele Studien bestätigen können, dass dieser Stoff inhaliert werden kann. Es wird sogar vermutet, dass Propylenglycol sich positiv auswirken kann und Bakterien hemmen kann.

Informatives zur E-Zigarette

Die E-Zigarette ist ein stark diskutiertes Thema in den Medien, in der Politik und vor dem Gesetz. Doch woher stammt sie eigentlich und was macht sie aus? Erfahren Sie hier mehr darüber, sodass sie besser mitreden können.

Die Geschichte einer bahnbrechenden Innovation

Die elektrische Zigarette hatte einige Vorgängermodelle. Doch erst im Jahr 2003 erreichte der chinesische Erfinder Hon Lik mit seiner Variante den weltweiten Durchbruch. Seit Ende des Jahres 2005 kann die Alternative zur herkömmlichen Zigarette in vielen Ländern erworben werden. Inzwischen wird sie nicht nur in Asien hergestellt, sondern wird auch in anderen Staaten produziert. Das Gerät ahmt das Rauchempfinden nach, ohne dass der Konsument krebserregende Stoffe inhaliert oder diese an die umgebenden Mitmenschen weitergibt. Viele sprechen daher von der gesünderen Art zu Rachen, obwohl es sich streng genommen um einen Dampfprozess handelt.

Die gewöhnliche Nikotinzigarette ist veraltet

Herkömmliche Nikotinzigaretten, Zigarren und Pfeifen zeichnen sich durch einen Verbrennungsprozess aus, bei dem Nikotin vom Körper aufgenommen wird. Ferner werden weitere schädliche Stoffe wie Kohlenmonoxid, Teer und 60 andere karzinogene Substanzen vom Konsumenten absorbiert. Solche gefährlichen Vorgänge entfallen bei der E-Zigarette. Unter Einsatz von Akku, Zerstäuber, Depot und Heizspirale wird ein aromatischer Dampf entwickelt. In diesem Dampf sind die erwähnten toxischen Stoffe nicht zu finden. Auf Wunsch kann ein Liquid mit Nikotin gekauft werden. Daher ist die gewöhnliche Nikotinzigarette gegenüber der elektrischen Variante veraltet.

Einfach umsteigen

Dampfer bestätigen, dass der Umstieg auf die elektronische Zigarette sehr einfach ist. Der Grund dafür liegt darin, dass die E-Zigarette die perfekte Illusion einer konventionellen Nikotinzigarette ist. Diese fühlt sich fast genauso an und das Geschmackserlebnis ist ebenfalls vorhanden. Einige Modelle sehen sogar wie eine herkömmliche Nikotinzigarette aus. Eine kleine LED-Lampe imitiert das Glühen der Glut. Somit kann der Konsument den geliebten Rauchgewohnheiten treu bleiben. Die Nikotinmenge kann individuell bestimmt werden. Durch die umgebenden Mitmenschen erfahren die Dampfer meist eine größere Unterstützung, da die E-Zigarette weniger belästigt. Selbstverständlich zählt in Restaurants und Kneipen immer noch das Hausrecht, sodass sich Dampfer daran halten müssen. Das Verständnis für die elektrische Zigarette ist jedoch trotz einiger Negativberichterstattungen deutlich größer.

Für die Gesundheit besser

Leidenschaftliche Raucher finden in der elektrischen Zigarette die ideale Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette, da jegliche gefährliche Verbrennungsvorgänge umgangen werden. Zudem gibt es inzwischen elektronische Zigarren und elektronische Pfeifen. Derzeit existieren keine unabhängigen fundierten Studien, welche die nikotinfreien Liquids als gefährlich einstufen. Im Unterschied dazu werden regelmäßig Daten veröffentlicht, welche die Anzahl der vielen Toten durch ein Tabakrauchen dokumentieren. Als Grunderkrankungen liegen meist Krebserkrankungen in der Lunge, in der Luftröhre oder am Kehlkopf vor. Aus diesem Grund kann der Umstieg auf das elektronische Dampfen empfohlen werden. Dies trifft sogar auf die nikotinhaltigen Liquids zu. Zwar nimmt der Körper dann noch das Nervengift auf, aber die gefährlichen Verbrennungsprodukte entfallen.

e-Zigarette und Zubehör

Eine e-Zigarette bleibt nicht lange alleine. Wer auf den aromatischen Dampf umsteigt, stellt bald fest, dass es eine große Auswahl an Accessoires gibt. Ihre Besonderheit liegt noch dazu in der Tatsache, dass dieses Zubehör überaus nützlich ist.

Einfacher Transport
Elektronische Zigaretten sind fast immer dabei. Natürlich können sie auch einfach in die Tasche gesteckt werden, aber es gibt bessere Wege. Für den Puristen, der sich mit einem Exemplar begnügt, liegen die Lanyards hoch im Trend. Die schmalen, pflegeleichten Bänder in vielen verfügbaren Farben sind eine sichere Befestigung für die meisten elektrischen Zigaretten. Sie sind mit einem speziellen Ring ausgestattet, der über den Akku passt und dort für den sicheren Halt sorgt. Eine Variante ohne Ring besteht aus einer schmalen Hülle am Band. Diese Ausführung eignet sich für Menschen, die ihre elektronische Zigarette gern frei in der Hand halten und sie bei sich auf dem Tisch ablegen, wenn sie irgendwo Pause machen.

Transport für Fortgeschrittene
Nicht jeder hängt sich seine e-Zigarette um den Hals. Zum gepflegten Business-Outfit kann dies auch beim Betrachter zu Irritationen führen. Eine weitaus elegantere Methode ist die Aufbewahrung in einem Transport-Etui. Das Kunststoff-Case ist ebenfalls in unterschiedlichen Farben erhältlich, elegantes Schwarz führt aber die Liste an. Der große Vorteil eines Etuis besteht darin, dass deutlich mehr als nur die elektronische Zigarette darin Platz findet. Neben einem Ersatzexemplar lässt sich zusätzliches Liquid, bereits befüllte Tanks und natürlich auch das Ladegerät in den beiden Hälften unterbringen. Alle wichtigen Bestandteile sind geschützt und komplett verstaut. Dann genügt ein Griff, um komplett ausgestattet starten zu können.

Arbeitserleichterung
Sinnvolles Zubehör für eine e-Zigarette hat immer das Ziel, den Umgang damit zu vereinfachen und möglichst bequem zu gestalten. Sauberes Nachfüllen der Tanks hat in diesem Fall ohne Zweifel einen hohen Stellenwert. Solange noch die kleineren Liquid-Flaschen genutzt werden, ist mit Ruhe und Geduld die Befüllung des Tanks oder Clearomizers durchaus machbar. Soll es jedoch etwas schneller gehen oder kommt das Liquid aus einer größeren Einheit, wird es schon aufwendiger. Besondere Flaschen mit einer schmalen Einfüllspitze sollten dann nicht fehlen. Die neue Befüllung eines Tanks wird dank dieser Hilfe zu einer sauberen Angelegenheit. Nirgendwo läuft Liquid über und die Einfüllflaschen passen sehr gut in die Transport-Etuis. So kann auch unterwegs ein Tank neu aufgefüllt werden.

Die e-Zigarette ist schon vom Prinzip her ein pflegeleichtes Produkt, das nicht nur mit dem aromatischen Dampf positive Effekte mit sich bringt. Sie lässt sich auch durch hilfreiches Zubehör ganz einfach und schnell für jede Gelegenheit organisieren. Im Vergleich zu anderer Technik ist die zusätzliche Ausstattung auch noch kostengünstig und platzsparend.

Strittige Werbebotschaft

Die E-Zigarette kommt aus der Presse nicht raus. Politiker und Rechtsvertreter streiten sich um sie. Die Verbraucher sind von ihr überzeugt und so gibt es allein in Deutschland bereits mehr als zwei Millionen Dampfer. Den Herstellern wird der Verkauf jedoch schwer gemacht. In den Medien werden dubiose Aussagen gestreut, um die Konsumenten zu verwirren. Am 15. Oktober 2012 erfolgte vor dem Landgericht Amberg eine Entscheidung, die das Bewerben von elektrischen Zigaretten betraf.

Das Urteil zum Thema Werbung für elektrische Zigarette und die Sachlage

Das Lebensmittelgeschäft Netto darf ab sofort nicht mehr die elektrische Zigarette als gesundheitlich unbedenklich bezeichnen. Dies wurde nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes durch das Landgericht Amberg entschieden. So hatte der Discounter in einer Werbeanzeige vom Februar 2012 die E-Zigarette „Clever Smoke“ mit den Worten „gesündere Art zu rauchen“ und „geniale Alternative für den vollen Rauchgenuss“ betitelt. Die Aromastoffe wären auf ihre Unbedenklichkeit gecheckt worden. Im Inneren der Verpackung war eine Produktbeschreibung enthalten, welche auf die Inhaltsstoffe der Aromakapseln hinwies. So enthielten die Flüssigkeiten auch alkoholähnliche Substanzen sowie Alkohol. Ferner würde der Hersteller stillenden und schwangeren Frauen sowie trockenen Alkoholikern empfehlen, vor dem Griff zur elektrischen Zigarette einen Arzt zum Beratungsgespräch zu konsultieren.

Die Begründung von dem Verbraucherzentrale Bundesverband und des Richters

Nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes hätte diese Werbung den Verbrauchern den Eindruck vermittelt, dass das Rauchen der elektrischen Zigarette nicht gesundheitlich bedenklich sei. Dies sei irreführend. Dieser Sichtweise schlossen sich auch die Richter an. Selbstverständlich würde grundsätzlich keinerlei generelle Pflicht zur Aufklärung über alle nur denkbaren Sicherheits- und Gesundheitsrisiken bestehen. Ein Unternehmer bzw. der Discounter müsse nicht prinzipiell über alle möglichen Gegebenheiten seines Geschäfts oder seines Angebotes die Verbraucher informieren. In diesem Fall sei von dem Discounter Netto jedoch die „Schwelle zur Unlauterkeit“ überschritten worden. So seien bestehende Gesundheits- und Sicherheitsrisiken bewusst verharmlost worden. Ferner wurde der nicht zutreffende Eindruck erweckt, die E-Zigarette „Clever Smoke“ sei nicht gesundheitsbedenklich. So hätte die Werbeanzeige aus dem Februar 2012 dem Verbraucher die Impression gegeben, dass elektrische Zigaretten mit keinen Risiken oder Nachteilen behaftet sind. Für Frauen in der Schwangerschaft sei dadurch nicht ersichtlich gewesen, eventuell ein neues und möglicherweise nicht geringes Risiko einzugehen.

Individuelle Betrachtung des Urteils

Das Urteil von dem Amtsgericht Amberg ist durchaus verständlich. Die E-Zigarette mag Risiken für Schwangere bergen und die alkoholhaltigen Liquids mögen für ehemalige Alkoholiker ein Problem darstellen. Dennoch ist es falsch, dieses Urteil als Schlag gegen die elektrische Zigarette zu bewerten. Dies tun jedoch einige mediale Darstellungen. Mit dieser gerichtlichen Entscheidung haben die Richter die elektronische Zigarette nicht als gesundheitlich schädlich beurteilt. Sie haben lediglich verdeutlicht, dass die Werbebotschaft mit Bedacht formuliert werden muss. Dies ist eine Regelung, die für alle Produkte auf dem deutschen Markt besteht. Die elektronische Zigarette stellt selbstverständlich keine Ausnahme dar.

Alternativen können die bessere Wahl sein

Die herkömmliche Tabakzigarette erfährt von der Öffentlichkeit eine immer geringer werdende Akzeptanz. Der Grund dafür liegt in den vielen beängstigenden Nachrichten hinsichtlich ihrer negativen Einflussnahme auf die Gesundheit des Rauchers sowie seiner Umgebung. Die E-Zigarette stellt diesbezüglich die ideale Alternative dar. Dank der innovativen Funktionsweise entwickeln sich beim Dampfen der elektrischen Zigarette keine gefährlichen Produkte einer Verbrennung, welche die Gesundheit des Nutzers sowie seine Mitmenschen schädigen. Des Weiteren besteht keine Geruchsbelästigung, die in Tapeten und Stoffen hängen bleiben könnte. Nach einem Umstieg von der konventionellen Tabakzigarette auf die E-Zigarette setzt bei dem Raucher ein verbessertes Wohlbefinden ein.

Eine ausgezeichnete Illusion

Zwischen der konventionellen Nikotinzigarette und der elektrischen Zigarette besteht hinsichtlich der optischen Gestaltung auf Wunsch nur ein geringer Unterschied. So ist bei einigen Modellen das Erscheinungsbild so ähnlich, dass die elektrische Zigarette als Alternative zum gewöhnlichen Rauchen häufig nicht erkannt wird. Viele Mitmenschen nehmen sie erst als E-Zigarette wahr, wenn die Rauchbelästigung nicht erfolgt. Jedoch hat die elektrische Zigarette nicht nur Vorteile für die umgebenden Personen durch das ausbleibende Passivrauchen. Die aromatischen Flüssigkeiten verzaubern immer mehr leidenschaftliche Raucher. So gibt es die Liquids in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, zu denen zum Beispiel Apfel, Schokolade und kubanische Zigarre zählen. Wenn zarter Dampf von der E-Zigarette emporsteigt und die kleine LED-Leuchte zur Imitierung des Glimmens aufleuchtet, ist die Illusion perfekt geworden. Dies bedeutet, dass der passionierte Raucher beim Dampfen nicht auf seine Rauchgewohnheiten verzichten muss.

Gute Gründe für diese Alternative

Dank der besseren gesundheitlichen Verträglichkeit der elektrischen Zigarette gegenüber der herkömmlichen Zigarette erfährt sie von vielen Mitmenschen mehr Akzeptanz. So besteht keine nachhaltige Rauchbelästigung. Kalter Zigarettenrauch in den Räumlichkeiten gehört der Vergangenheit an. Des Weiteren gestaltet sich der Umstieg auf diese bahnbrechende Erfindung sehr leicht. Der passionierte Raucher kann wie gewohnt einen herrlichen Dampf inhalieren und diesen anschließend ausatmen. So müssen die Nutzer auf ihre lieb gewonnenen Rituale nicht verzichten. Zudem dampfen bzw. rauchen sie nun gesünder.

Das Inhalieren von verdampften Flüssigkeiten

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Tabakzigarette werden bei der elektronischen Zigarette nur verdampfte Liquids inhaliert. Dabei handelt es sich um spezielle Flüssigkeiten. Durch den Verdampfungsprozess werden keine schädlichen Verbrennungsprodukte inhaliert. Die krebserregenden Substanzen in herkömmlichen Tabakzigaretten können lebensbedrohliche Krebserkrankungen auslösen. Des Weiteren weisen die Liquids der elektronischen Zigarette keine bedenklichen Stoffe wie Benzol, Arsen, Teer oder Chrom auf. Nur wenn der Kunde es wünscht, enthalten die Flüssigkeiten das Nervengift Nikotin. Dieses intelligente Prinzip gründet sich auf einer Erfindung des US-Amerikaners Herbert A. Gilbert, welcher eine Alternative zur gewöhnlichen Zigarette entwerfen wollte. Diese Idee ging jedoch nie in Produktion. Die heutige elektrische Zigarette ist von dem Chinesen Hon Lik kreiert worden und wurde inzwischen von diversen Produzenten erfolgreich nachgeahmt. Sie existiert in den unterschiedlichsten Ausführungen, doch alle weisen das gleiche Grundprinzip einer Verdampfung auf.

e-Zigarette – ein aromatischer Genuss

Über die gesundheitlichen Vorteile der e-Zigarette besteht inzwischen kein Zweifel mehr. Da die elektrische Zigarette auf dem Prinzip der Verdampfung nikotinhaltiger Liquids beruht, fallen sämtliche Verbrennungsrückstände weg, deren Kondensat die besondere Schädlichkeit einer Tabakzigarette ausmacht. So bleibt die Lunge frei von Teer, das Herz-Kreislaufsystem wird massiv entlastet. Hiervon profitieren auch Passivraucher: Sie haben laut wissenschaftlicher Studien keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung durch den Dampf der elektrischen Zigarette zu erwarten.

Langjährige Raucher von Tabakzigaretten haben neben dem gesundheitlichen Risiko eine weitere Einschränkung zu befürchten, die viel zu selten erwähnt wird: Der Qualm beeinträchtigt den Geschmackssinn. Laut einem Bericht des Magazins FOCUS vom 20.8.2009 beschädigt der Tabakrauch die Geschmacksknospen, wodurch es zu massiven Einschränkungen der Genussfähigkeit kommt: Raucher bringen sich definitiv um die Fähigkeit, verschiedene Aromen wahrnehmen und das Leben im kulinarischen Sinn genießen zu können.

Neue Geschmackserlebnisse durch aromatische Liquids

Auch dieses Problem ist durch den Umstieg auf die elektrische Zigarette lösbar, da der sanfte Dampf der Liquids keine derartigen Schäden verursacht. Liquids sind zudem in vielen verschiedenen Aromen verfügbar, weshalb sich ihre Nutzer über abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse freuen dürfen. Nahmen Nikotinsüchtige den gewöhnungsbedürftigen Geschmack einer Tabakzigarette in Kauf, ist das Aroma der elektrischen Zigarette ein Extragenuss.

Zu den beliebtesten Liquids gehören neben Tabakaromen vor allem fruchtige Lösungen, die in großer Auswahl erhältlich sind. Kaffeetrinker freuen sich über Angebote mit Cappuccino-, Vanille- oder Schokoladengeschmack, während für Liebhaber aromatischer Gewürze auch Geschmacksnoten wie Chili, Pfefferminze oder Nelke verfügbar sind. Für Abwechslung ist also gesorgt: Viele Freunde der e-Zigarette probieren nach und nach möglichst alle Aromen aus, andere entscheiden sich für einige wenige Favoriten, denen sie lange treu bleiben.

Die meisten Aromen sind in verschiedenen Nikotinkonzentrationen erhältlich. Wer sich aus der Nikotinsucht »ausschleichen« möchte, kann die konsumierten Mengen durch die Verwendung immer schwächer konzentrierter Liquids nach und nach senken. Auch nach dem Ende der Nikotinabhängigkeit müssen Aussteiger nicht auf den angenehmen Geschmack ihrer elektrischen Zigarette verzichten: Fast alle Liquids sind auch nikotinfrei erhältlich.

Nach wie vor gilt: Nikotin ist ein Suchtmittel!

Trotz all dieser Vorteile ist die elektrische Zigarette selbstverständlich auch dann nicht für Kinder geeignet, wenn ausschließlich nikotinfreie Liquids zum Einsatz kommen. Für erwachsene Nichtraucher gilt, dass sie sich nicht durch die elektrische Zigarette zum Einstieg in den Nikotinkonsum verleiten lassen sollten. Nikotin ist ein Suchtmittel und macht definitiv sehr schnell abhängig! Schwangere Raucherinnen und stillende Mütter sollten ihrem Kind zuliebe vollkommen auf Nikotin verzichten, auch dann, wenn es aus einer e-Zigarette stammt. Nikotin überwindet mühelos die Plazentaschranke und erzeugt bereits beim Ungeborenen eine Abhängigkeit, die zu schweren Entwicklungsstörungen und Entzugserscheinungen nach der Geburt führen kann. Fällt der plötzliche Verzicht schwer, kann die e-Zigarette, befüllt mit ausschließlich nikotinfreien(!) Liquids, dabei helfen, das Fehlen der lieb gewonnenen Gewohnheit zu überbrücken.

Die e-Zigarette ein noch recht junges Genussmittel

Die elektrische Zigarette ist ein noch recht junges Genussmittel. Das Patent für Geräte, die mithilfe von elektrischem Strom eine Flüssigkeit verdampfen, die dann inhaliert wird, datiert aus den 1960er-Jahren. Die kommerzielle Nutzung dieses Prinzips und die Serienproduktion der e-Zigarette in hohen Stückzahlen gibt es jedoch erst seit rund acht Jahren.

In der Anfangszeit war die Zahl der Nutzer noch begrenzt. Der Durchbruch der Elektrozigarette von einem Nischenprodukt zu einem massenkompatiblen Lifestyle-Artikel ist bis heute nicht gelungen, aber seit etwa zwei Jahren hat sich die Anzahl der E-Raucher exponentiell erhöht. Ursächlich hierfür sind zwei unterschiedliche Entwicklungen. Bedingt durch den hohen sozialen, juristischen, gesundheitlichen und auch pekuniären Druck, dem die Raucher sich ausgesetzt sahen, suchten viele nach einer Alternative zur Tabakzigarette. Gleichzeitig führten technische Innovationen und neue Entwicklungen dazu, aus der e-Zigarette ein Gerät zu machen, das auch für technische Laien fast so einfach zu benutzen ist wie das Vorbild aus Papier und getrocknetem Laub der Tabakpflanze.

Vorreiter dieser Entwicklung war unzweifelhaft die Firma Joyetech, die zunächst mit den Slim-Modellen der 510er-Reihe und dann mit der eGo in großem Maßstab alltagstaugliche und leistungsfähige Elektrozigaretten konzipierte. Das Original wurde von vielen anderen Unternehmen kopiert und teilweise modifiziert. Schon nach kurzer Zeit waren e-Zigaretten vom Typ der eGo führend auf dem Markt und führten zum Jahreswechsel 2011/2012 zu einem regelrechten Boom.

Seitdem ist die Entwicklung der e-Zigaretten nicht stehengeblieben. Der Erfolg hat die Hersteller und die Entwickler von elektrischen Zigaretten beflügelt und technische Neuerungen beleben in immer kürzeren zeitlichen Abständen das Geschäft. Angeführt wird die stürmische Entwicklung wieder von Firmen aus Fernost. Die modulare Bauweise, die sich bereits bei der eGo-T abzeichnete und bei dem Nachfolgemodell, der eGo-C perfektioniert wurde, ist jetzt auch auf Slim-Modelle und seit Kurzem auch auf Mini-E-Zigaretten übergegangen. So verbindet die eCab die Vorteile einer Slim mit den technischen Raffinessen großer Dampfgeräte, indem sie trotz kleiner Baugröße Wechselakkus verwendet und die Nutzung von leistungsfähigen Verdampfern erlaubt. Noch einen Schritt weiter geht die neue eRoll. Das Modell ist eine ansonsten bei passionierten E-Rauchern ansonsten geschmähte Mini, also eine e-Zigarette, die so klein wie eine Tabakzigarette ist. Dementsprechend winzig ist der Akku. Dieser Nachteil wird bei der eRoll durch eine mobiles Ladegerät ausgeglichen. Das Design dieses Ladegerätes wurde optisch stark an das Erscheinungsbild einer beliebten Handymarke angelehnt, was den Stylefaktor nochmals erhöht.

Der kleine Akku liefert zwar nur für kurze Zeit elektrischen Strom, allerdings mit derselben Spannung, die auch bei den eGo-C-Geräten verwendet wird. Selbst die Verdampferköpfe der Mini sind mit den der eGo-C identisch, sodass sich eine hohe befriedigende Dampfleistung einstellt. Es ist zu erwarten, dass diese e-Zigarette einen neuen Trend markiert.

Aber auch auf dem Markt der Geräte für passionierte E-Raucher zeichnen sich revolutionäre Entwicklungen ab. Mit dem chinesischen Nautilus kommt im Dezember 2012 ein Selbstwickler nach Europa, dessen Bauform identisch mit dem legendären, aber immer ausverkauften Odysseus von Golden Greek identisch ist.

Was ein Umstieg bewirken kann

Viele haben es gemacht und viele haben es vor: den Umstieg auf die E-Zigarette. Doch was passiert eigentlich dabei? Zur Beantwortung dieser Frage ist es hilfreich, sich erst einmal der gewöhnlichen Zigarette zu widmen. Im Anschluss erfolgt ein eingehender Einblick auf die gesundheitlichen Auswirkungen durch die elektrische Zigarette.

Das Rauchen einer gewöhnlichen Nikotinzigarette

Wer eine herkömmliche Nikotinzigarette raucht, ist sich häufig der Gesundheitsgefährdung bewusst. Zur Verdeutlichung werden die beiden Hauptfaktoren hier aufgeführt. Dabei handelt es sich zum einen um das Nervengift Nikotin und zum anderen um die Verbrennungsprodukte. Mehr als 4000 Stoffe entwickeln sich beim Rauchen einer konventionellen Tabakzigarette. Nach bisherigen Forschungsergebnissen sind 74 Substanzen davon krebserregend. Nikotin ist das begehrte Nervengift, welches für die Sucht nach dem Rauchen verantwortlich ist. Ferner kann der Stoff beruhigen und entspannen. Des Weiteren nimmt durch ihn das Hungergefühl ab. Doch Nikotin hat auch viele negative Begleiterscheinungen. So schädigt es den Kreislauf und das Herz. Krebs kann es jedoch nicht provozieren.

Kein Verzicht notwendig

Die vielen Giftstoffe in herkömmlichen Tabakzigaretten schrecken immer mehr Raucher ab. Doch die lieb gewonnenen Rauchgewohnheiten machen die Rauchentwöhnung sehr schwer. Viele passionierte Raucher sind daher in einem Zwiespalt. Seit einigen Jahren gibt es mit der E-Zigarette eine ideale Alternative zu der herkömmlichen Tabakzigarette. Durch den fehlenden Verbrennungsprozess werden die krebserregenden Schadstoffe nicht mehr inhaliert. Auch andere negative Begleiterscheinungen durch das Rauchen von herkömmlichen Tabakzigaretten verschwinden.

Der Wechsel zur elektrischen Zigarette

Nach dem Wechsel zu E-Zigarette passiert sehr viel im Körper. Die elektrische Zigarette bildet kein Kondensat und keine weiteren Schadstoffe, sodass der Körper erheblich entlastet wird. Nur auf Wunsch enthält sie ebenfalls Nikotin. Der Raucherhusten verbessert sich bei ehemaligen Rauchern zunehmend, was sich durch die Abstinenz von den Teerstoffen begründet. Kurz nach dem Wechsel wird er jedoch noch für eine Zeit bestehen, da der Teer auf den Lungenbläschen sitzt und mit der Zeit erst verschwindet. Des Weiteren ist der Körper an den Hustenreiz gewöhnt. Dies bedeutet, dass die Lunge bei Rauch bzw. Dampf dem Gehirn meldet, es müsste ein Rauchen einsetzen. Verglichen werden kann dieser Effekt mit dem Pawlowschen Reflex. Aber auch dies wird sich bei dem Dampfer nach kurzer Zeit einstellen. Die Verbesserung der Lungenleistung konnten Wissenschaftler in unterschiedlichen Ländern bei ihren Patienten beobachten. Viele erreichten nach dem Umstieg auf die elektrische Zigarette eine bessere Kondition und keuchten nicht mehr beim Treppensteigen. Daher sehen viele Mediziner in der E-Zigarette die bessere Option. Des Weiteren nehmen bei ehemals passionierten Rauchern von herkömmlichen Zigaretten schnell die Vergilbungen an Zähnen und Finger ab. Die positiven Auswirkungen durch einen Wechsel zeigen sich jedoch nicht nur am eigenen Körper. Auch die Geruchsbelästigung ist nicht mehr gegeben, sodass kein Rauch mehr an der Kleidung, in den Räumen und im Auto haften bleibt. Dieser Effekt ist nicht zu unterschätzen.

Eine eigennützige Geheimniskrämerei

Die E-Zigarette kommt nicht aus der Presse heraus. Jetzt ist bekannt geworden, dass die Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen Barbara Steffens für lange Zeit ein Rechtsgutachten geheim gehalten hat. Die Gesundheitsministerin hingegen bezieht sich auf eine vage Einschätzung von dem Bundesinstitut für Risikobewertung. Die Farce geht weiter.

Kein Dampfen in Kneipen

Als das Rauchverbot für herkömmliche Zigaretten in Kneipen erlassen worden ist, erzürnte dies einige Gemüter. Es war für die passionierten Raucher eine Einschränkung in ihren Gewohnten. Viele verstanden nicht, warum Nikotinzigaretten verboten worden sind und das öffentliche Konsumieren von der Volksdroge Alkohol erlaubt bleibt. Mit dieser Entscheidung wurde sich jedoch zwangsläufig abgefunden. Um nicht vor der Kneipentür zu zittern, greifen daher viele leidenschaftliche Raucher zur E-Zigarette. Dadurch belästigten sie nicht ihre Umgebung und können entspannt in Bars das Dampfen genießen. Es schien der optimale Kompromiss für alle zu sein. In Nordrhein-Westfalen soll dies nun aber vorbei sein. Die Gesundheitsministerin Barbara Steffens, welche der Partei Die Grünen angehört, will ein totales Verbot für das Dampfen in Kneipen. Dies sehen die Experten einer bisher unveröffentlichten Studie ganz anders. Für sie darf das Genießen einer elektrischen Zigarette nicht mit dem Rauchen einer herkömmlichen Tabakzigarette gleichgesetzt werden. Diese Geschichte bekommt einen ironischen Charakter, wenn sich eine kleine aber wichtige Sache vor Augen geführt wird. So hat dieses Rechtsgutachten das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium selbst in Auftrag geben. Erst auf Druck der umstrittenen Piratenpartei geriet dieses Testat in die Hände der Landtagspräsidentin.

Eine Geheimniskrämerei aus gutem Grund

Die Ministerin hat für die Geheimniskrämerei gute Gründe. Zumindest trifft dies auf ihre Perspektive zu. So stehen die Resultate im Gutachten im Kontrast zu der Meinung Steffens zur E-Zigarette. Sie beruft sich lieber auf die Aussagen des Bundesinstituts für Risikobewertung. Das ist der Ansicht, dass die elektrischen Zigaretten wie die gewöhnlichen Zigaretten in Kneipen verboten werden sollten. Als Grund gibt es an, dass die Kenntnisse über die von der E-Zigarette ausströmenden Stoffe zu gering seien. In dem bislang geheim gehaltenen Gutachten hingegen kommt das Gutachterteam Dahms/Fischer zu einem anderen Ergebnis. So gäbe es keine Erkenntnisse, dass der Dampf einer elektrischen Zigarette mit dem Rauch einer konventionellen Nikotinzigarette gleichgesetzt werden könnte. Der Gesetzgeber habe den Rauch von Tabakprodukten in Kneipen verboten, aber nicht den Dampf von elektronischen Zigaretten. Daher würde der Genuss von dieser alternativen Form des Rauchens nicht unter das „Rauchverbot des Nichtraucherschutzgesetzes NRW“ fallen. Es ist daher leicht zu verstehen, warum Steffens dieses unliebsame Gutachten für lange Zeit in der Schublade aufbewahrte. Dies sollte sie nicht von ihrer Hetze gegen die elektrische Zigarette beeinträchtigen. Solch ein Vorgehen ist jedoch stark zu kritisieren. Um zu einer gerechten Entscheidung zu kommen, muss die Wahrheit schonungslos dargestellt werden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Ministerin immer mehr Menschen mit ihrem Verhalten erzürnt. Insbesondere die Kneipenbesitzer und Dampfer sind verärgert.