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eCom-BT – Smartphone und E-Zigarette

Bluetooth in E-Zigaretten ist im Grunde nichts Neues. Joyetech integriert Bluetooth in seine eCom-BT allerdings auf eine technisch sehr ausgereifte Weise. Die Verarbeitung der eCom-BT ist zum einen jetzt noch eine ganze Ecke besser, als die der Vorgängerin. Dies liegt an der Qualität der Beschichtung, die jetzt sehr viel resistenter gegen alle möglichen Flüssigkeiten und auch gegen mechanische Beanspruchung ist. Zum anderen handelt es sich bei dem verbauten Modul um ein Bluetooth 4.0 Modul, also um ein Ultra-Low-Energy BT-Modul.

 

ecom-iphone

Zum anderen ist Joyetech bekanntlich seit Einführung des eVic und der Entwicklung von Betriebssystemen mit grafischer Oberfläche und Windows/MacOS Programmen (myVapors) auch schon einige Zeit lang als Softwarehersteller tätig. Die mobile App, die derzeit auf dem iPhone und auf Androidgeräten läuft (noch nicht auf Windows Mobile Geräten, wie die Nokias), macht einen entsprechend professionellen Eindruck, die Verbindung zwischen App und eCom-BT wird akkurat hergestellt und alles funktioniert wunderbar. Man kann die Leistung einstellen, in dem man auf dem Touchscreen seines Smartphones einen Regler bedient. Allenfalls die Töne, die die App von sich gibt, klingen noch etwas „altbacken“. In guter Darstellung sieht man jetzt genau, wieviel Saft noch im Akku ist, welchen Widerstand der installierte Verdampfer aufweist, kann die heute getätigten Züge ablesen und das Äquivalent zum Tabakzigaretten-Verbrauch. Die Analysemöglichkeiten entsprechend denen der Desktopversion – man kann sich sogar ausrechnen lassen, wieviel Geld man gespart hat, weil man vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen ist.

Aber braucht man das Alles? Will man nicht eigentlich  nur dampfen? Eine berechtigte Frage! Dass dieses Gerät polarisiert, ist klar. Die jüngeren Dampfer, die ohnehin ständig ihr Smartphone in Reichweite haben, werden schon jetzt begeistert sein. Sicher bringen auch die großen Displays heutiger und zukünftiger Smartphones mit ihrer guten Lesbarkeit einen klaren Vorteil gegenüber miniaturisierten Displays in der E-Zigarette, bzw. manuelle Skalen wie bei den Twist-Akkus, deren Lesbarkeit nur Adleraugen vorbehalten ist.

Was kann die Verbindung zwischen Smartphone-App und E-Zigarette in Zukunft noch leisten? Im Grunde kann man das heute noch gar nicht absehen. Ich finde interessant, dass die E-Zigarette mit der eCom-BT von Joyetech jetzt zumindest erst einmal optional Augen und Ohren bekommen hat, den absoluten Zugang zum Netz, zur Mediathek und, und, und. Wird mir die eCom-BT bald automatisch das Liquid bestellen, wenn sie den Verbrauch berechnen kann? Wird sie sich selbst auf eine beliebte, oder vom Liquid-Hersteller empfohlene Leistung entsprechend Liquidsorte oder -stärke einstellen? Wird sie aufmerksam machen, wenn in der Nähe gerade ein Dampfertreffen stattfindet, oder kann man bald seine verlegte E-Zigarette mit der App wiederfinden, oder bekommt einen Alarm, wenn man sie im Auto oder sonst wo liegen gelassen hat? Wenn neue Smartphone über weitere Sensoren verfügen, die z. B. die Körperfunktionen von uns tracken, kann die eCom-BT dann gezielt die Nikotinmenge „optimieren“? Oder uns sogar ganz aus der Sucht schleichen lassen und womöglich zum nichtdampfenden Nichtraucher werden lassen? Oder führt das alles dann vielleicht doch zu weit?

Über den vernetzten Kühlschrank haben wir uns auch amüsiert. Wer hat vor 15 Jahren – oder seit wann es diese Idee gibt – da nicht gesagt: So ein Quatsch. In jedem Fall ist eine E-Zigarette ein Gegenstand, den der Dampfer bei sich trägt, wie der Brillenträger seine Brille und immer mehr Menschen auch ihr Smartphone. Welche Entwicklungen die Verbindung zwischen E-Zigarette und Smartphone hervorbringen wird und ob diese nicht doch überzeugende Vorteile bringen werden, die das Dampfen womöglich besser machen können, wage ich mich jedenfalls nicht zu negieren. Ich bin gespannt auf die kommenden Jahre und darauf was sich aus dieser Möglichkeit ergeben wird.  Und ich gehöre zu denjenigen, die bis dahin gern schon jetzt die Dampfmenge am Smartphone einstellen und auch die eigenen Dampfgewohnheiten checken.

Was mein Ihr zur eCom-BT, bzw. den Bluetooth-Akkus? Was habt Ihr für Ideen? Was kann aus der neuen Möglichkeit entstehen? Was fehlt Euch in der App, das man direkt umsetzen könnte?

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Joyetech bringt die eCom-C

Wenn man zurückblickt, wie lange es gedauert hat von der eGo zur eGo-T zur eGo-C und zur sehr guten eGo-CC, dann ist man jetzt ein wenig erstaunt, wie schnell Joyetech nach der wunderbaren eCom jetzt die eCom-C auf den Markt bringt. Schaut man aber genauer hin, versteht man, dass es sich bei der bald verfügbaren eCom-Version nicht direkt um einen Nachfolger, sondern um einen Ableger handelt. Die eCom ist eine hochpreisige E-Zigarette. Dies liegt nicht zuletzt an der sehr hochwertigen Verarbeitung von dem excellent gemachten Sichtfester, das in den Metallzylinder eingelassen ist bis hin zu der erstklassigen Oberflächengüte – insbesondere bei der schwarz brünierten eCom. Was ist an der eCom-C anders? Zunächst einmal fällt auf, dass Joyetech das eCom-Gewinde wieder verlassen hat und wieder auf das 510-er Gewinde und damit auf mehr Kompatibilität setzt. Dennoch gehört ein eCom-C-Verdampfer auf einen eCom-C-Akku. Die Oberflächen sind Lackiert (bis auf die Edelstahlvariante). Im Vergleich zur eCom bedeutet das eine geringere Kratzfestigkeit. Eine Schwäche der eCom, die schnell befüllt werden muss, damit sie nicht blubbert, wird mit der eCom-C beseitigt. Das Mundstück ist jetzt gesteckt – ein übliches 510er Drip-Tip. Geöffnet wird der Tank, indem man die Basis herunterschraubt. Diese besitzt 2 Gewinde – nämlich das schon erwähnte 510er Gewinde zum Akku hin und und ein weiteres zum Verdampfer. Befüllt wird also wieder von unten, wobei man den Verdampferkern –  ein C2-Head wie in der eCom – mit der Basis herausschraubt und so beim Befüllen lein Liquid in den Kern laufen kann. Die eCom-C wird es in 7 Farben geben – identisch mit denen der neuen 510cc. Der Durchmesser ist mit 14mm mit der eCom gleich und doch wirkt die eCom-cc für mich etwas bulliger, nicht so schlank. Ich weiss nicht, ob es an der Lackierung liegt, oder an dem verchromten Ring der Basis, der eine optische Zäsur ist.

Foto 1-1

 

Die eCom-C in Rosa und Violett. Beide metallic.

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Wie von der eCom bekannt, gibt es eine Micro-USB-Buchse seitlich zum Laden am entsprechenden Kabel und auch für den Passthrough-Betrieb, also dampfen während man lädt. Der Feuerknopf ist  nicht so aufwändig gearbeitet, wie bei der eCom – statt Metall mit der gleichen Oberflächenvergütung haben wir hier einen verchromten Kunststofftaster.

Foto 2-1

Hier der eCOm-TWIST Akku, der gar nicht mehr mit Volt, sondern direkt mit Watt arbeitet. Eine Umschaltung vom VariVolt- in den VariWattmodus gibt es nicht und in Folge dessen kommen die eCom-Twist Akkus für die eCom-C mit einer LED aus.

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Hier das 510er Gewinde von Akku und Basis

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Hier ein Foto von der zerlegten eCom-C mit 510er Gewinde, geöffnetem Tank und der Basis, in der der C2-Verdampferkern eingesetzt ist.

Foto 5

Hier noch einmal die eCom-C Basis mit eingesetztem C2-head im Detail.

 

Was ist die Neuerung? Im Grunde gibt es keine. Die Befüllmethode von unten her ist bereits von vielen anderen Modellen her bekannt. Sie sieht nicht ganz so gut aus, wie die eCom – aber doch recht ähnlich. Worin sich die eCom-C von der großen Schwester, der eCom unterscheidet, ist der Preis! Ich bin leider noch nicht über die endgültigen Preise informiert worden – mir wurde nur gesagt, dass die eCom-C deutlich günstiger zu haben sein wird, als die eCom. Zudem wird es auch einen eCom-C-Akku geben, der von der Funktion her so sein wird, wie die bekannten eGo-C Upgrade Akkus. Da kann man umstellen von der egalisierten Spannung während des gesamten Betriebes auf die direkte Akkuspannung, die mit 4,2 Volt beginnt, dann und sich dann im Betrieb langsam abbaut, bis sich der Akku abschaltet und wieder aufgeladen werden muss. Der Akku der eCom ist sehr aufwändig herzustellen und daher ist er auch nicht gerade billig. Da sieht es bei den eCom-C Akkus schon etwas besser aus. Dass TWIST Akkus von Joyetech sehr gut sind, das ist schon lange bekannt. Und die Upgrade-Akkus waren auch beliebt, weil sie durch den direkten Betrieb ebenfalls höhere Spannungen erlaubten (zumindest Zeitweise), jedoch deutlich kleineren Aufwand bedeuten und sie somit natürlich auch weniger Geld kosteten. So wird es auch hier sein. Sobald mir die Preise oder weitere Details bekannt sind, werde ich berichten.

Ich habe die eCom-C jetzt seit einige Wochen im Test – nicht wirklich intensiv, weil ich mit den mir bereitgestellten Farben Lila und Pink nicht so ganz gern unterwegs war – und muss feststellen, dass es sich um ein erneut sehr gutes Gerät handelt. Der Dampf ist ausgezeichnet, die Befüllung gestaltet sich einfach und ist weniger fehlerbehaftet, wie die der großen Schwester. Die eCom-C wird also die eCom als Flaggschiff des eGo-Formates von Joyetech nicht ablösen, sondern eine günstigere Variante sein, die den Vorzug hat, keine Diva Allüren beim Befüllen an den Tag zu legen. Interessant bleibt die Frage der Preisgestaltung. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 

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eCom „spacegrey“ – Das Ding aus einer anderen Welt

Je später der Abend, desto schöner die Gäste! Das kann man wohl auch von der red dot award 2014 Gewinnerin, der eCom behaupten. Denn jetzt gibt es die E-Zigarette mit dem ausgezeichneten Design in einer dritten Oberflächenvariante – in „spacegrey“. Ich gebe zu, ich bin mal wieder verliebt! Da hat Joyetech der eCom ein Kleid verpasst, das durch seine Art, Licht zu reflektieren, die Perfektion der Verarbeitung in einen Kontrast bringt, wie man ihn bisher allenfalls von Apple Produkten her kannte. Es geht eben doch immer noch einmal etwas mehr bei der E-Zigarette. Spacegrey – was ist das eigentlich? Es handelt sich um eine neue High-Tech Oberflächenbehandlung. Der Edelstahlrohling wird zunächst mit Glasperlen abgestrahlt. Dies bringt eine sehr homogene Oberfläche hervor. Anschließend werden die so gestrahlten Metallteile in einem zweiten Veredelungsschritt verchromt und daraufhin noch einmal unter Vakuum verchromt! Die Anmutung ist so ähnlich, wie die Aluminiumgehäuse von Apple, jedoch ohne diesen Glimmereffekt. Eine sehr weitgehend homogene, silbermatte Oberfläche ist das Ergebnis. Diese schluckt das Licht regelrecht. Dennoch reflektiert sie Licht, spiegelt es aber kaum. Wenn man sich z. B. das Fenster des Tanks ansieht, oder Details, wie die beiden LEDs, dann hat man einen unglaublich starken Kontrast und die perfekte Verarbeitung kommt einfach noch sehr viel deutlicher zum Ausdruck, als es bei der brünierten schwarzen, oder der gebürsteten Edelstahl-Variante der Fall ist. Eine E-Zigarette mit einer solchen Oberfläche habe ich noch nie gesehen – und ich hatte sie fast alle in meinen Händen – von ganz klein bis ganz groß. Auffällig ist, dass die neue eCom nicht nur anders aussieht, als andere E-Zigaretten, sondern sich auch anders anfühlt! Mit geschlossenen Augen würde man wohl vermuten, dass es sich um eine Gummibeschichtung handelt. Diese Oberfläche ist tatsächlich von der Haptik her so, wie Silikon. Aber es ist kein Kunststoff, es ist Metall! Zugegeben, kenne ich mich nicht so genau aus und habe keine Vorstellung, wie denn das sein kann und freue mich natürlich über Beiträge, die mir an dieser Stelle weiterhelfen. Ist das eine Nano Oberfläche? Sie ist einerseits angenehm griffig andererseits gleiten die Finger über diese Oberfläche. Aus der Hand gleitet sie jedoch nicht. Aber wenn man sie auch noch so fest hielte, jemand anderer könnte sie einem ohne Mühe am Mundstück aus der Hand ziehen. Was auch immer das ist – eins steht fest: die eCom in spacegrey ist eine wahre Handschmeichlerin. Ich bin ein Mensch, der gern mit dem Kugelschreiber spielt und ich spiele auch gern mit E-Zigaretten rum. Die eCom mit der spacegrey Oberfläche kann ich kaum aus der Hand legen. Irgendwie ist der Name nicht schlecht gewählt, denn diese eCom sieht wirklich aus, wie aus einer anderen Welt. Eine Frage, die für viele ein Kriterium ist: „Sieht man Fettfinger?“, lässt sich bei dieser Oberfläche nicht so einfach beantworten. Generell sieht man sie nicht. Wenn man jedoch stark kurzsichtig ist, so wie ich und sie aus einem bestimmten Winkel gegen das Licht hält und ohne Brille mit einem Abstand von 10cm betrachtet, kann man Fingerabdrücke erahnen. Allerdings kaum und in keinem Vergleich zu hochglanzpolierten Oberflächen. Zur Empfindlichkeit gegen Kratzer kann ich noch nicht viel sagen – dafür habe ich mein Exemplar noch zu kurz. Eine Woche trage ich sie jetzt bei mir und bis dahin sieht sie makellos aus. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass die eCom wohl nicht ganz so robust sein wird, wie die gebürstete Edelstahl-Variante, die ja aus dem blanken Material gemacht ist. Joyetech hat mir allerdings versichert, dass die Beschichtung durch die hochwertigen Verfahrensweisen der Perlenstrahlung und der beiden Verchromungen eine äußerst starke Bindung mit dem Edelstahl eingeht. Das klingt vielversprechend. Dennoch bin ich etwas irritiert durch die samtige Haptik. Für mich ist die Spacegrey die Neue Liebe und die ist bekannlich, wie ein neues Leben 😀 Viel Spaß mit der wohl schönsten E-Zigarette der Welten. Hier unsere heutigen und unbearbeiteten Direkt-Fotografien vom Produkt. Das sieht doch aus, wie frisch gerendert, oder? Ist aber wirklich pur und ohne Nachbearbeitung – sozusagen RAW aus der Kamera! Eine Freude für´s Aug und für die Händ. Für den Mund und die Lung sowieso :

ecom spacegrey copyright steamo GmbH 2014
ecom spacegrey copyright steamo GmbH 2014
ecom spacegrey copyright steamo GmbH 2014
ecom spacegrey copyright steamo GmbH 2014
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Smartphone steuert Deine E-Zigarette

Dass E-Zigaretten Bluetoothmodule haben, ist ein alter Hut. Allerdings konnten sie nicht viel, ausser zu blinken, wenn ein Anruf kam. Das kann so mancher Kugelschreiber schon lange. Dennoch: Die Presse hat´s gern aufgegriffen und abgedruckt, denn die Funkverbindung ist ja schon toll. Bei Joyetech arbeitet man schon sehr lange an der Bluetooth-Technologie. Und man hat dort bereits große Erfahrung in Sachen Datenaustausch zwischen E-Zigarette und Computer vom weltbekannten eVic-Akkuträger. Jetzt wird das bisher noch etwas holprige Projekt richtig interessant! Denn Joyetech bringt eine E-Zigarette auf den Markt, die im eGo-Format daherkommt, also mit nur 14mm Duerchmesser, aufgebaut ist, wie eine eGo-CC – deren Akku aber über ein High-Tech Bluetooth-Modul verfügt, dass nicht nur auf den Showeffekt ausgelegt ist, sondern besonders wenig Endergie verbraucht. Gleichzeitig hat Joyetech in seiner Eigenschaft als Hard- und Softwareentwickler auch eine Smartphone-App am Start, über die man die E-Zigarette steuert. Einige Funktionen kennen wir bereits vom eVic. Und viele Neue Funktionen werden mit den Updateversionen der App folgen. Joyetech war es immer schon sehr wichtig, dass der User sein Dampfverhalten tracken kann. Das ist hier perfektioniert. Natürlich kann man auch Dampfprofile einstellen – optimiert für die Liebslingsliquids. Der Austausch dieser Profile über eine neue Kommunikationsplattform wird ebenso in Kürze folgen. Dann muss man nicht mehr selbst an den Voltagen und Leistungen herumdrehen und kann sich einfach die best bewerteten Dampfprofile herunterladen. Jederzeit on the go! Wir bei steamo.de freuen uns schon auf die erste Lieferung und wir werden Euch in etwa einem guten Monat mit der neuen Technologie beglücken dürfen. Natürlich halte ich Euch hier auf meinem Blog auf dem Laufenden.

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„iJust steamo“ – so einfach geht High-End

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Es ist mal wieder soweit! steamo.de stellt eine neue E-Zigarette vor – eine weitere Weltpremiere. Keine E-Zigarette im eGo-Format, sondern diesmal ein etwas größeres und dennoch kompaktes Gerät – ein Akkuträger samt passenden Verdampfer. Die Idee zu dieser starken Kombination entstand im Grunde bereits 2012 auf der Intertabac-Messe in Dortmund. Dort hatte ich das Glück, einen so genannten „Selbstwickelverdampfer“ gewickelt zu bekommen. Das Dampfergebnis war damals beeindruckend. Ein solcher Verdampfer kam für steamo.de aber nicht in Frage, weil die Alltagstauglichkeit damit nicht gegeben war.

Die wenigsten Raucher sind bereit, die E-Zigarette zu ihrem Hobby zu machen. Oder ihnen fehlt schlicht die Zeit oder die Geduld dazu, sich um ihre E-Zigarette eine Werkstatt zu bauen mit Messbechern, Gasbrennern, Drähten aller Art, Glasfaserdochten, Zangen, Schraubenziehern, Mini-Imbus-Schlüsseln, Watte, und so weiter. Menschen, wie Du und ich, denen es im bisherigen Leben kein Bedürfnis war, mit einem Ohmmeter umgehen zu können.

Dennoch hat mich das besonders gute Dampfergebnis der „Selbstwickler“ nicht in Ruhe gelassen. Das war dann auch der Grund dafür, dass wir vor einem Jahr mit dem magoo ein High-End Gerät bei steamo aufgenommen hatten, weil zumindest vorgefertigte Wicklungen mit angeboten werden konnten.  Aber eigentlich war das nicht das Ziel für steamo.

Ein Schritt in die richtige Richtung passierte vor etwa einem gefühlten Jahr, als Innokin mit dem iClear 16 auf den Markt brachte. Wirklich ein erstaunliches Dampfergebnis bringt dieser günstige Clearomizer dank doppelter Wicklung (dual coil) immer noch. Kurz darauf kam eine bis dahin wenig bekannte Firma namens Kangertech mit unten liegenden Wicklungen und das war eine weitere Errungenschaft. Leider trafen die Kangertech Modelle allesamt nicht meine ästhetischen Vorstellungen und kamen für steamo.de nicht in Frage. Es liegt erst ein halbes Jahr zurück, als wieder eine ganz unbekannte Firma mit neuen Geräten meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Das Zauberwort hieß „BDC“, was „Bottom Dual Coil“ bedeutet und nichts anderes ist, als eine doppelte Wicklung, die im unteren Bereich des Liquidtanks platziert ist. Da war sie – eine Dampfqualität, fast wie in einem Selbstwickelverdampfer! Leider war das Gerätedesign dieser neuen Firma aus meiner Sicht so abartig hässlich, dass auch daraus keine steamos werden konnten. Die Odyssee neigt sich dem Ende zu, denn wir haben es geschafft.

Jetzt ist der alte Wunsch nach einem Verdampfer in Erfüllung gegangen, der gut aussieht und einen Dampf bereitstellt, der mein „Aha-Erlebnis“ von 2012 auch noch übertrifft!!! Und zwar dank diesem kleinen Verdampferkern, der alle bisherigen Einwegverdampfersysteme meiner Meinung nach in seinen Schatten stellt. Im Folgenden stelle ich den Prototyp des iJust steamo Verdampfers anhand des Vorseriengerätes vor.

Der steamo BDC Verdampferkern

steamo bdc Verdampfersystem

Vorseriengerät steamo BDC – Bottom Dual Coil – Verdampferkern – bald verfügbar mit 1,6 Ohm und 1,8 Ohm Wicklung

 

Das Herz des Ganzen ist dieser kleine Verdampferkern, der auf dem Bild noch in Messing gefertigt ist. Das Seriengerät wird in Kürze in Edelstahl verfügbar sein und zwar mit 1,6 Ohm und mit 1,8 Ohm. Die Dampfqualität ist ausgezeichnet – besonders in dem System, das um diesen Kern herum entwickelt wurde. Die Druckverhältnisse im System sind ausgewogen und nach jedem Zug steigen im Tank die Luftbläschen auf, was den perfekt abgestimmten Liquidfluss zeigt.

 

Bauteile iJust steamo Verdampfer – Vorseriengerät/Prototyp

 

Bauteile iJust Verdampfer

Hier zu sehen sind die Bauteile des neuen Systems. Im Folgenden zeige ich den Aufbau

 

Verdampferkern in die Basis gesteckt.

Die Basis zieht die Luft seitlich an und kann über eine Schraube justiert werden. Der Luftzug kann von sehr leicht bis ganz zu eingestellt werden.

Verdampferkern in Basis

 

Central Housing auf Basis geschraubt

– Verdampferkern wird abgedichtet

Central Housing

 

Tank auf Basis gesteckt

Glastank auf Basis gesteckt

 

Füllring auf Tank geschraubt

Füllring montiert

 

Diese Idee des Füllrings gefiel uns besonders gut. Allerdings hat sie auch eine große Schwäche. Sobald das System geöffnet ist, beginnt Liquid durch den Verdampfer zu laufen – nach dem Prinzip kommunizierender Röhren. Bei dem hier verfügbaren Tankvolumen von 3,7ml dauert es zu lange, bis sich ein entsprechend großer Unterdruck gebildet hat. High-End-User bekannter Geräte russischer Herkunft wissen ein Liedchen davon zu singen. Daher haben wir dieses verführerisch einfache Befüllsystem verworfen und das Seriengerät wird zu Gunsten der Dichtigkeit von unten her befüllt werden, indem man den Verdampfer auf den Kopf stellt und die Basis samt BDC-Verdampferkern her befüllt. Das kennt man schon von der steamo nova2 als sehr zuverlässig dichtes Tanksystem. Zu diesem Zweck musste das Central Housing im Bereich der Basis etwas abgeändert werden, wie man auf dem nächsten Bild sieht.

 

iJust steamo Prototyp vom in Kürze verfügbaren Seriengerät

iJust Vorseriengerät

 

Der Verdampfer ist aus massivem Kupfer gefertigt und dadurch relativ schwer. Eine für E-Zigaretten neuartige High-Tech-Oberflächenbehandlung sorgt für Unempfindlichkeit gegen Fingerabdrücke und bietet eine sehr gute Kratzfestigkeit. Zudem ist die elektrische Leitfähigkeit von Kupfer natürlich excellent.

 

Der iJust steamo Akkuträger

iJust steamo Akkuträger Verdampfer

 

Meine Tests ergaben, dass der neue Verdampferkern in dem neuen System bereits bei geringen Spannungen schon „munter“ ist und ohne zu blubbern Dampf erzeugt. Aber er lässt sich auch mit höheren Spannungen nicht so schnell in die Bredouille bringen und „kickt“ ordentlich bei mächtiger Dampfentwicklung. Der aus Kupfer gefertigte iJust steamo Akkuträger mit der passenden Oberflächenbehandlung zum Verdampfer verfügt über variable Volt. Eingestellt wird die bevorzugte Spannung über das Justier-Rad, das um den Feuerknopf gebaut ist. Dieses Design unterstreicht die einfache Handhabung. Der Akkuträger ist teleskopierbar und kann mit 18350er Akkus genauso betrieben werden, wie mit 18650er Akkus.

Wir lassen neben den Komplettgeräten auch einzeln verpackte Verdampfer herstellen, weil ich davon überzeugt bin, dass dieser Verdampfer zum einen auch auf vielen Akkuträgern eine gute Figur machen wird und zum anderen auch einige High-End-User dieses Gerät für Tage bestellen werden, an denen auch sie beim besten Willen keine Lust auf selbstwickeln haben.

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steamopure E-Liquid für Umsteiger

Das war ein äußerst langes Projekt, das heute nun endlich abgeschlossen wurde. Uff! Ich war sehr lange ein Freund von reinen VG-Liquids, denn ich hatte gleich zu Beginn meines Umstiegs von der Tabakzigarette zur E-Zigarettte ein Problem mit Liquids, in deren Basen Propylenglykol verwendet wird. Das scheint wohl die Ausnahme zu sein und das dann ausgerechnet mir als Betreiber eines Shops für E-Zigaretten. Daher war ich sehr froh, dass es ein Produkt namens ECOpure gab. Damit konnte ich erfolgreich umstellen. Schade, dass es so etwas nicht mit Tabak gab, dachte ich mir damals. Nach einiger Zeit konnte ich allerdings auch Liquids mit Propylenglykol dampfen und die Idee geriet etwas in Vergessenheit: Ein Liquid zu machen, das rein auf planzlichem Glycerin und Wasser basiert ist. Ein Liquid, dass von der Viskosität her so flüssig ist, dass nicht die ganzen Verdampfer unseres Portfolios unter zu geringem Liquidfluss leiden. Ein Liquid, das richtig gut dampft und nach Tabak schmeckt. Jetzt ist es tatsächlich fertig und es heißt: „steamopure“.

steamopurekat

Die Idee, ein solches Liquid herzustellen, kam wieder in meinen Sinn, weil ein Freund, der ebenfalls keine Liquids aus unserem Sortiment so richtig voll dampfen wollte. Natürlich habe ich mich mit dieser Idee an meinen Freund Massimiliano gewandt, dem Chef von Flavourart in Italien. Wer sonst sollte steamopure produzieren, als FlavourArt mit ihrer weltweit wohl ausgereiftesten Herstellung von e-Liquids. Unser Zeitplan umfasste 4 Wochen. Das war Ende Januar 2013! Ich wollte besondere Mischungen haben, wie es bei steamo immer schon so war und ich wollte einen höheren Wasseranteil, als es beispielsweise beim „Velvet Cloud“ von FlavourArt der fall war. Damit hatte ich immer wieder probleme mit meinen eGo-T damals. Natürlich sind die Verdampfer besser geworden, aber meine aktuellen Versuche mit viele Grüsse Liquids haben gezeigt, dass zumindest bei meinem Zugverhalten der Liquidfluss nicht ausreicht. Ich habe immer selbst noch ein paar Tropfen Wasser hinzugegeben, bis es gepasst hat für mich. Es gingen die Monate ins Land – iele Monate – 13, um genau zu sein. Unzählige Tests der Aromamischungen, Besuche in Oleggio bei FlavourArt, mal mehr, mal weniger Wasser und so weiter.

Um so glücklicher bin ich jetzt, dass wir ab sofort unser Liquid-Portfolio um eine weitere, gemeinsam mit FlavourArt entwickelte Serie ergänzen, die sich ganz besonders an Raucher richtet, die bisher zwar schon viel von der E-Zigarette gehört, aber noch nicht daran gedacht haben, es selbst zu versuchen mit Früchtchen aller Art. Ich bin mir sicher, dass es gerade mit unserem steamopure total einfach sein wird, die Tabakzigaretten zu ersetzen!

Einfach mal ausprobieren und staunen. Keine Angst – Sie dürfen jederzeit eine Rauchen, wenn Sie Lust darauf haben. Hoffentlich vergeht sie Ihnen. Die Chancen stehen seit heute eine ganze Ecke besser! Jede Zigarette, die Sie nicht rauchen, ist eine gute Zigarette. Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg!

P. S. : Zur Einführung machen wir einen 10% Rabatt – natürlich für Alle Liquids im Shop.

Funktioniert wie ein Gutschein. Rabattcode: LIQUIDWEEK – wie Gutscheine funktionieren, ist im Shop, linke Spalte ganz unten verlinkt.

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Krasse Bilder vom Filter?

Hinweis: Über Joyetech Hardware-Neuigkeiten und Neues zum eVic werde ich weiterhin an dieser Stelle berichten, darüber hinaus ab sofort allerdings auch über noch mehr zum Thema E-Zigarette. Wie z. B.:

KRASSE BILDER VOM FILTER der Lüftungsanlage Dampfer vs. Raucher! Der ultimative Lifetest der Raumluftqualität im Vergleich anhand der fortschreitenden Verunreinigung der Filter in Lüftungsanlagen bei identischen Testbedingungen:

Als Architekt mit Spezialisierung auf  Energetische Sanierungen habe ich in der Vergangenheit sehr viele Lüftungsanlagen in bestehende Häuser eingebaut. Und so auch im steamo Office. Auf unserem Stock gibt es sogar 2 Lüftungsgeräte. Im einen Strang sitzt ein unverbesserlicher und unbekehrbarer Raucher und im anderen sitze ich, Till Hermann, 25 Jahre lang geraucht – seit 2009 Gott sei Dank E-Zigaretten Nutzer! Weil die Wartung der beiden Lüftungsanlagen durch den Heizungsfritzen nicht wirklich funktionierte, habe ich vor einiger Zeit die Verantwortung über die beiden Lüftungsanlagen übernommen. Schließlich bin ich Experte für zentrale Raumluftanlagen.

Die Bedingungen für einen Vergleichstest sind optimal: Exakt gleich große Flächen, exakt gleich große Raumhöhen, Genau ein Raucher auf der Fläche 2 und ein Dampfer auf der Fläche 1. Der Dampfer hat früher exakt genauso viel geraucht, wie der Raucher auf Fläche 2 – nämlich 2-2,5 Schachteln starke Zigaretten, wie Marlboro Red, oder Camel Filters.

Auch die Geräte sind identisch: Santos von der Fa. Paul, bzw. nach Übernahme von Fa. Zehnder auch bekannt als ComfoAir 350. Sogar die generelle Luftquaslität ist gleich, denn es handelt sich um zwei Flächen im gleichen Haus und auf ein und derselben Etage.

Hier die Bilder der beiden Lüftungsgeräte:

Lüftungsgerät 1 - 1 Dampfer auf 180qm, ca. 485 Kubikmeter Raumvolumen
Lüftungsgerät 1 – 1 Dampfer auf 180qm, ca. 485 Kubikmeter Raumvolumen
Lüftungsgerät 2 - 1 Raucher auf 180qm und 485 Kubikmetern Raumvolumen
Lüftungsgerät 2 – 1 Raucher auf 180qm und 485 Kubikmetern Raumvolumen

Wir sind hier im Innenstadtgebiet direkt an einer viel befahrenen Donaubrücke. Das bedeutet, dass die Frischluftfilter alle 8 Wochen zu tauschen sind, weil die Luft voll von Rußpartikeln ist. Nicht weniger oft, tausche ich den Filter vom Raucherstrang, weil dieser „zugeharzt“ und schwarz ist. Dreimal dürft Ihr raten, wie der Abluftfilter stinkt. SCHRECKLICH. Neulich habe ich in einem facebook Posting gesehen, dass ein Dampfer Filter seines Luftreinigungsgerätes verglichen hat – Rauchen vs. Dampfen. Um die dort gezeigten Bilder zu untermauern und auch jenen zu beweisen, dass die Raumluftqualität um einen Dampfer unvergleichlich viel besser ist, als die um einen Raucher, mache ich diesen Test. Bei den hier vorhandenen Bedingungen wär es auch fast schon sträflich, dies zu unterlassen.

Folgende Bilder zeigen den Einsatz der neuen Filter am 24.02.2014 um ca. 12:00 Uhr:

HINWEIS: Die Filter sind in exakt gleichem Zustand, vom gleichen Hersteller aus der gleichen Charge – sie sehen hier nur aufgrund unterschiedlicher Weissabgleiche, diwegen der unterschiedlichen Beleuchtung zustande gekommen sind unterschiedlich aus. In der Dokumentation der kommenden Wochen, werden sie natürlich nebeneinander liegend fotografiert, so dass auch dann gleiche Bedingungen herrschen werden.

Luftfilter 1 - Dampfer (Eingesetzt am 24.02.2014, 12:00 Mittag)
Luftfilter 1 – Dampfer (Eingesetzt am 24.02.2014, 12:00 Mittag)
Abluftfilter 2 - Raucher - eingesetzt am 24.02.2014 12:00 Mittag
Abluftfilter 2 – Raucher – eingesetzt am 24.02.2014 12:00 Mittag

Beide Geräte laufen in mit der gleich eingestellten Drehzahl, so dass die rund um die Uhr durch die Filter geblasene Luftmenge in etwa ebenfalls identisch ist.

Ich werde diesen Test über die kommenden 8 Wochen regelmäßig mit Bildern vom Zustand der Filter dokumentieren. Viel Spaß und schöne Erkenntnisse!

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MVR 1.4 im Anmarsch!

Hallo Evic Freunde,

seit Joyetech den Nutzern des eVic anbietet, direkt Anregungen schicken zu können, ist es hier im Blog etwas ruhiger geworden. Dennoch bin ich natürlich immer ganz nah am entwicklerteam von Joyetech dran. Und aus diesem Grund kann ich Euch heute ein neues Update vorstellen. Bereits vor ein paar Tagen habe ich eine Betaversion bekommen. Vorab: Ich darf sie nicht verteilen. In Abstimmung mit Joyetech habe ich aber dem Dirk vom Dampfersofa eine Version geben dürfen und der hat superschnell ein Video dazu gemacht. Es ist freilich eine Betaversion und mit der Version, die dann in Kürze veröffentlicht werden wird, kommen noch einige Änderungen mit. Dennoch sind die wichtigesten Neuerungen für Eure eVics bereits enthalten.

Das finde Obis Video super, denn da ist soweit alles erklärt und ich kann mir hier die Ausführungen sparen 😀

Hier das Video – viel Spaß!

Euer Till

Obi checkt MVR 1.4 für den eVic!

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eVic 1.3 preview … und darüber hinaus

VIDEO HIER

mvr 1.3 preview

 

Zur Ergänzung des vorangegangenen Eintrags hier nur der Hinweis auf ein Video zu MVR 1.3/eVic 1.3

 

Nachdem man in MVR 1.3 Einstellungen für die Leistung innerhalb eines Zuges nicht nur wie gehabt einstellen, sondern auch Ex- und Importieren kann und sie somit teilbar sind, lag die Vermutung nahe, dass eine Tauschplattform mit Bewertungsmöglichkeit für Einstellungen geplant ist. Zumal Joyetech von dieser Idee, die mir in einem Gespräch beim Abendessen in Shenzhen kam, begeistert war. Da habe ich natürlich jetzt nachgefragt und die Antwort bekommen.

In der Tat wird derzeit die Joyetech Homepage überarbeitet und man wird dort bald einen neuen Menüpunkt im Hauptmenü finden : „my Vapors“! Dieser Link wird direkt zu der bisher noch nicht ganz fertig gedachten Profil-Tauschbörse führen. Einstellungen für Liquids sind fein. Noch interessanter dürften aber Einstellungen für verdampferspezifische Einstellungen sein. Und da beginnt sofort das Dilemma. Soll Joyetech auf der eigenen Seite tatsächlich gute Bewertungen für „Fremdverdampfer“ zulassen? Ist Joyetech schon so weit? Ich für meinen Teil würde sagen: Ja. Nach wie vor gibt es aus meiner Sicht keine bessere Wechselverdampfer-Technologie, als die eGo-C Atomizerheads. Dennoch gibt es auch andere schöne Verdampfer. Wenn Joyetech mit seiner Plattform erfolgreich sein will, müssen sie nicht nur die Einstellungen für Liquids zulassen, sondern auch die für Verdampfer. Ohne Limits. Ich weiss noch nicht, wie so etwas marketingmäßig einzuordnen ist. Wenn Joyetech die Tauschbörse limitiert, wird es in Kürze erfolgreichere Pendants geben. Eines ist aber sicher: Joyetech hat durch den eVic die Nase ganz weit vorn. Und eine solche Plattform wäre vermutlich in der Lage, viele eVic-Kritiker davon zu überzeugen, dass es sich bei diesem Akkuträger um ein Gerät handelt, das den Dampf perfektioniert. Den eVic-Absatz wird eine solche Plattform ohnehin steigern. Also wären auch unabhängige Plattformen letzlich im Interesse von Joyetech. Ich hoffe, Joyetech davon überzeugen zu können, dass es sinnvoll ist, den eVic auch als Basisgerät für Nicht-Joyetech-Verdampfer zu akzeptieren.

 

Was meint Ihr? Was würdet Ihr Euch für eine solche Plattform wünschen? Sagt mir Eure Meinung dazu. Ich leite sie weiter.

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MVR 1.2 multilingual MVR 1.3 und ECA

eca

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Der ECA-Verdampfer ist noch nicht in Produktion. Diese läuft in den nächsten Tagen an und vermutlich wird der den ECA-Verdampfer Mitte April in den deutschen Lagern stehen. Ich habe ihn bereits seit Anfang März im Test: Vom Design her ist er sehr schlicht und fügt sich natürlich in die eVic-Serie ein, denn er wurde von Joyetech so gemacht. Es gibt ihn als Typ A und B. Typ A verfügt über ein verlängertes Rohr, dass das Außengewinde des eVic abdeckt. Typ B hingegen lässt sich auf allen Akkuträgern betreiben – für das Design auf dem eVic wird ein entsprechender Konus mitgeliefert und es ergibt sich die typische Zäsur, die meiner Ansicht nach die Proportion etwas auflockert und dem „Gesamtkunstwerk“ gut zu Gesicht steht. Kontakt und Halt gibt es über das 510er Gewinde. Im Inneren „schwitzt“ ein alter Bekannter: Der eGo-C Verdampferkopf. Die Luftzufuhr ist sehr gut gelöst und es ist beeindruckend, was Joyetech aus dem kleinen Atomizerhead herausholt. Der Dampf ist ausgesprochen kühl und geschmacksintensiv. Die nach wie vor beste Technologie in Sachen Wechselverdampfer wird in diesem Gehäuse ausgereizt. Mundstück und Tank bilden eine Einheit. Das Mundstück ist sehr gut geformt und der Tank fasst 3,5ml e-Liquid. Der Tank wird gesteckt und lässt sich leicht befüllen. Durch den sparsamen Verbrauch des eCo-C-Verdampferkopes hält der Tank richtig lange. Mit dem ECA wird der eVic um einen systemeigenen Verdampfer ergänzt, der Joyetech-typischen Dampf hervorbringt. Die Handhabung ist äußerst einfach. Das Gerät ist absolut alltagstauglich und eine sehr gute Alternative zu den „Selbstüberwindungsverdampfern“ („Selbstwicklern“). Einfach zu handhaben, wie eine eGo-C und gegenüber ihr mit eindeutig verbesserter Dampfqualität. ECA ist nicht auf  bloße Dampfmaximierung ausgelegt, sondern auf differenziert feinen Dampf von . Von meiner Seite aus auch nach 6 Wochen täglichem Einsatz eine klare Empfehlung für eVic-Nutzer. Preislich ist der ECA auch sehr interessant, zumal er so um die 15-16€ liegen wird. Das macht Spaß.

 

Die MVR 1.2 ist ja mittlerweile hier zu bekommen http://joyetech.com/support/download.php?sp=other es gibt außer des Sprachpaketes allerdings noch nichts Neues.

 

Soeben bekam ich die MVR 1.3. zum testen – hier zum download anbieten darf ich sie nicht – ich habe nachgefragt.  Bisher hatte ich nur das eVic-upgrade 1.3, aber das machte ohne die neue Version der MVR-Software v 1.3 keinen Sinn. Die Version liegt bereits in den letzten Entwicklungszügen und wird sehr wahrscheinlich bereits Ende kommender Woche zum Download auf der Joyetechseite bereitsstehen. Da wird es einige Neuerungen geben. Insbesondere kann man im MVRVV/VW-Bereich von nun ab Profile für spezielle Verdampfer oder Liquids anlegen und diese auch TEILEN! Gedacht ist diese als „RVW„, bzw. „RVV“ bezeichnete Funktion, um die Leistungen für 3 spezielle Lieblingsliquids leistungsmäßig , bzw. spannungsmäßig zu optimieren, aber man kann das neue Feature natürlich auch für verschiedene Liewblingsverdampfer und deren Charakteristiken nutzen. Und man kann die Einstellungen Ex- und importieren. Das finde ich super, denn dann kann wird man auch als Newbie, oder wenn man sich den eViceinstellungen keine Zeit hat zu widmen bald schon sehr ausgefeilte Profile für jeden Verdampfer herunterladen können.

Neben dieser Hauptänderung gibt es noch den Stealthmode, der mir sehr gut gefällt. Das Display bleibt bei der normalen Nutzung aus und wird nur unterbrochen, wenn es Warnungen gibt, wie z. B. die Temperaturwarnung, oder die Warunungen des neuen timers.

Der Timer ist eigentlich ein komfortablerer Zugzähler. Man kann einstellen, wann Warnungen kommen: Nach frei definierbaren Sekunden und/oder nach frei definierbarer Zuganzahl und man kann definieren, in welchen Intervallen sich der Timer zurücksetzen soll. Man kann diese Funktion z. B. Nutzen als „Tank Control“ und sich warnen lassen, wenn die  Tankfüllung dem Ende nähert. Dafür muss man natürlich erstmal eine individuelle Definition herauskriegen und diese dann einmalig einstellen. Sinn macht das für fensterlose Tanksysteme. Das wird besonders interessant, wenn man auf die schöne Tachoanzeige verzichten kann und den Timer auf dem Homescreen rechts oben darstellen lässt. Das lässt sich einstellen – entweder auf dem eVic direkt, oder in My Vapor Record  (MVR) 1.3. . Counter Deluxe suzusagen. Das Akkusymbol wird bei dieser Einstellung übrigens minimiert eingeblendet, dort wo man sonst das Thermometersymbol bei Überhitzung kennt – wird eVic zu warm, wechseln die Anzeigen für Akku und Temperaturwarnung. Auch gut gemacht.

Auffällig im positiven Sinne ist das spürbar verbesserte Batteriemanagement! eVic verbraucht besonders wenn er nicht benutzt wird, also z. B. über Nacht oder zwischen den Zügen ab MVR/eVic1.3 deutlich weniger Strom und die Akkuskapazität wird sehr viel besser ausgenutzt. Auch das ist eine der großen Verbesserungen. Die Verbindungsprobleme zwischen MVR und eVic auf Windows-Systemen scheinen mit nach ersten Tests jetzt auch endlich gelöst worden zu sein. MVR führt sich automatisch als Admin aus – ggf. muss man ein Adminpasswort eingeben, wenn man als „normaler“ Benutzer angemeldet ist. Super elegant ist das nicht, aber auf Rechnern, über deren Hoheit man selbst verfügt, ist das akzeptabel. Im einen oder anderen Firmennetzwerk braucht man entweder einen guten Draht zum Admin, oder man spielt während der Arbeit nicht an seinen eVic-Einstellungen herum 😀

Der April wird also mit einem richtig gut ausgearbeiteten Software-Update enden und der Mai macht neue eVic-Verdamper. Ich liebe hier bereits meinen neuen eVic mit der 1.3. – auch wenn er jetzt erstmal wieder englisch spricht. Die 1.3 hat ein viel größeres Menü und das will wieder in mehrere Sprachen übersetzt werden. Vermutlich wird die 1.3 daher auch erst einmal wieder als Betaversion erscheinen, die dann später um die multilinguale 1.3 Endversion ergänzt wird.

Mit MVR 1.3 sind die 1er-Versionen dann auch abgeschlossen. Die nächste Version spukt bereits in den Joyetech-Entwicklerköpfen umher. Bekannt ist mir, dass es sich um die Version 2.0 handeln wird und dass wir eine komplett neue Software für unsere eVics bekommen werden. Grafisch wird diese neue Version viel geschmeidiger sein und die Einstellungen intuitiver vorzunehmen sein. Zudem vermute ich, dass die Optimierung der Leistungseinstellungen für Liquids und individuelle Verdampfercharakteristiken weiter ausgebaut werden – womöglich mit einer Onlineplattform, auf der man Evicprofile  tauschen kann. Sicher ist es im Sinne von uns allen, wenn auch der Hersteller Daten zu unseren Dampfvorlieben erhält, um zukünftige Hardware darauf optimieren kann. Es sieht so aus, als ob leckere Zeiten bevorstehen!

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