e-Zigarette

Die Technik in einer e-Zigarette

Ein Akku, ein Verdampfer und ein Mundstück - fertig ist die e-Zigarette. Zumindest stellt sie sich dem Nutzer so dar. Dennoch ist die e-Zigarette ein Hightech-Produkt. Im Akku ist eine Elektronik integriert, die das komplette Lademanagement organisiert.  Die Elektronik sorgt für eine exakt definierte elektrische Energieabgabe (meist gepulst). Außerdem steuert sie eine LED an, die über den Ladezustand des Akkus informiert. 
elektrozigarette
Bei manuellen Batterien muss der Nutzer während des Ziehvorgangs mit seinem Finger einen Mikroschalter betätigen, um den Stromkreis einzuschalten. Bei Automatikakkus geschieht dies über einen Unterdruckschalter automatisch. Diese Unterdruckschalter sind jedoch empfindlich gegen eindringende Flüssigkeiten und somit störanfälliger, als die robusten, manuellen Batterien. Auf den meist zylindrischen Akku der e-Zigarette wird der so genannte Verdampfer (= atomizer) geschraubt. Im metallenen Verdampfer der e-Zigarette ist eine Heizwendel in ein kapillar wirkendes Drahtgittergeflecht eingewoben. Auf den Verdampfer wird ein Mundstück gesteckt, das ein Wattedepot enthält. Dieses Wattedepot nimmt (meist) nikotinhaltige Trägerflüssigkeiten (= Liquids) auf. Die Watte wirkt ebenfalls kapillar.

Beim Aufstecken des Mundstücks der e-Zigarette auf den Verdampfer, taucht das Drahtgeflecht des Verdampfers in die mit Liquid getränkte Watte. So wird das Nikotinfluid aus der Watte heraus in Richtung Heizwendel transportiert. Die bereitgestellte, elektrische Energie und die Heizwendel sind exakt aufeinander abgestimmt, um in einem definierten Temperaturbereich Liquids zu verdampfen. Es findet also keine Verbrennung statt, sondern eine Vernebelung, bzw. eine Verdampfung. Der Dampf aus der e-Zigarette enthält Nikotin in frei wählbarer Intensität. Der Raucher erlebt den Dampf genauso, wie bisher den Rauch. Man raucht die Elektro Zigarette nicht – man „steamt“ die e-Zigarette.

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